Stats

Anzeige
Home News Japans Laputa Road ist seit dem Kumamoto Erdbeben immer noch kaputt

Straße ist seit 2016 kaputt

Japans Laputa Road ist seit dem Kumamoto Erdbeben immer noch kaputt

Wiederaufbauarbeiten nach einem schweren Erdbeben können sich in Japan über Jahre hinziehen. Trotzdem gibt es großes Unverständnis in der Stadt Aso. Die berühmte Laputa Road der Gemeinde ist seit dem Kumamoto Erdbeben 2016 immer noch nicht repariert worden.

Bei der Laputa Road handelt es sich um die 5,7 Kilometer lang Kario Trunk Line, die von der Stadtregierung von Aso verwaltete wird. Das besondere der Straße ist die atemberaubende Aussicht. Die Strecker verläuft über die Berge des Mount Aso, die über der regulären Wolkendecke liegen.

Kaputte Straße macht Farmern zu schaffen

Da dadurch der Eindruck entsteht, dass Autofahrer am Himmel fahren, wird die Straße „Straße in den Himmel“ oder auch Laputa Road genannt. Der Name wurde von Fans des weltweit erfolgreichen Ghibli-Films „Das Schloss im Himmel“ vergeben, da sie an das fliegende Schloss in den Wolken erinnert.

LESEN SIE AUCH:  Burg Kumamoto 5 Jahre nach dem großem Erdbeben wieder öffentlich zugänglich

Da vor allem Fans die Region besuchten, hatte die Regierung unter anderen geplant einen Parkplatz und eine Promenade auszubauen, damit sich Touristen in Ruhe die Aussicht angucken und nicht durch das Entlangspazieren an der Straße den Verkehr stören.

Die Aussicht in Aso kann zurzeit allerdings niemand genießen, da die Straße 2016 beim großen Kumamoto Erdbeben stark beschädigt wurde und geschlossen ist. Behoben wurde der Schaden seitdem nicht, obwohl die anderen beschädigten National- und Präfekturstraßen schon lange wieder nutzbar sind.

Das ist nicht nur ein Problem für den Tourismus, sondern auch für die Viehzucht. Die Laputa Road wurde in den 60er extra gebaut, damit Farmer ihre Tiere auf das Weideland treiben können. Der Weg dahin dauert eigentlich nur 15 Minuten. Durch die Sperrung laufen Bauern nun um die 50 Minuten und die Stecke ist deutlich gefährlich für die Rinder.

Sanierung der Laputa Road ist einfach zu teuer

Insgesamt weist die Laputa Road an 31 Stellen Schäden auf. Die Reparaturkosten belaufen sich laut der Stadt auf etwa 10 Milliarden Yen (ca. 75 Millionen Euro). Das ist viel Geld, zu viel für die kleine Gemeinde. Selbst mit Subventionen aus den Wiederaufbaumaßnahmen der Zentralregierung sind die Kosten eine enorme Belastung.

Aus dem Grund hat die Stadt die Zukunftspläne für die Straße und auch die Reparaturarbeiten 2017 aufgegeben, was die Bürger sehr erzürnte. Letzten September wurde eine Petition mit 6.000 Unterschriften eingereicht, um eine Sanierung zu fordern.

Es wird dabei verstanden, dass die Nationalstraßen zuerst repariert werden müssen und die Anwohner freuen sich, dass letztes Jahr die Arbeiten an der National Route 57 und die neue Aso Ohashi Brücke abgeschlossen wurden.

Die Region würde allerdings nie zu seinen ursprünglichen Zustand zurückkehren, wenn die Kairo Straße nicht auch reoperiert ist, wie einer der Bauern erklärte. Die Stadt reagiert bereits auf die Petition mit einer Stellungnahme, in der sie die Unterstützung von der Zentralregierung zu ersuchen. Mehr getan hat sich allerdings bisher nicht und die Straße bleibt gesperrt.

Anzeige
Anzeige

Weitere Themen

Kommentare

0 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments