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Exporte wachsen weiter

Japans Markt für Kosmetik und Pflegeprodukte boomt, auch im Ausland

Japaner*innen legen sehr viel Wert auf ihr Aussehen. Es wundert deswegen nicht, dass die Verkaufszahlen für Kosmetik und Pflegeprodukte ordentlich nach oben gegangen sind, auch im Ausland.

Die Kosmetik- und Hautpflegeindustrie läuft in Japan gut, trotz der Pandemie. Shiseido Company, Asiens größter Hersteller von Kosmetik, meldete alleine zuletzt einen Umsatz von 15 Milliarden Yen (ca. 112 Millionen Euro) mit einem Zuwachs von 1,6 Prozent. Insgesamt war Japan 2019 mit 35 Milliarden US-Dollar (ca. 28.8 Milliarden Euro) der drittgrößte Kosmetikmarkt weltweit.

Pflegeprodukte mit einer hohen Qualität

Neben Kosmetik stiegen auch die Verkaufszahlen von Pflegeprodukten für die Haut ordentlich an. Im Bereich der „persönliche Pflege“ kamen sie zusammen mit anderen Pflegeprodukten 2020 auf rund 6,7 Millionen Dollar (ca. 5,5 Millionen Euro).  Das ist ein jährlicher Anstieg von 25,9 Prozent und es wird ein anhaltendes Wachstum für die kommenden Jahre erwartet.

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Zu verdanken ist das auch einer steigenden Zahl an Konsumenten. Einerseits gehören vermehrt Männer zu den Käufern, anderseits ist auch die Nachfrage im Ausland stark gestiegen. Bei den japanischen Produkten werden vor allem die hohe Qualität, Sicherheitsstandards, Funktionalität und Natürlichkeit geschätzt.

Bei den Hautpflegeprodukten sind Artikel mit sehr spezifischen Funktionen und Produkte mit mehreren Funktionen gefragt. Bei der Kosmetik scheint das Ausland ein wenig anspruchsloser zu sein, als Japan. Während in der Heimat die Produkte schön verpackt, modern und auch gerne mal luxuriös sein dürfen, wird außerhalb eher auf Natürlichkeit, Einfachheit und Hautfreundlichkeit geschaut.

Kosmetik und Pflegeprodukte aus Japan bleiben gefragt

Zu den großen Interessenten von japanischen Pflege- und Kosmetikprodukten gehören vor allem asiatische Länder wie Singapur, Thailand und China. So stieg in China die Nachfrage um 30 Prozent an, obwohl eigentlich die allgemeinen Zahlen aufgrund der Pandemie etwas zurückgegangen sind.

Aber nicht nur in Asien wächst das Interesse an den japanischen Pflegeprodukten, auch in den USA gab es in den letzten Jahren einen Anstieg, der 2019 nur leicht zurückgegangen ist. Deutschland gehört bisher noch nicht zu den großen Exportländern, aber hier wird man ebenfalls durch Marken wie Shiseido, Yasumi und Shu Uemura auf die japanischen Produkte und deren Philosophie aufmerksam.

Für die Zukunft will sich Japan zwar vorerst auf die am schnellsten wachsenden Märkte in China und Hongkong fokussieren. Die bisher weniger wichtigen Länder sollen jedoch nicht vergessen werden und auch in Europa will man den Markt weiterhin genauer beobachten

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