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Japans neuer Umweltminister will mehr Innovation im Kampf gegen den Klimawandel

Atomkraft und Plastik im Meer sind für ihn ebenfalls wichtige Themen

Premierminister Shinzo Abe hat kürzlich sein Kabinett neu aufgestellt und somit in der japanischen Politik die Karten gemischt. Neu dabei ist Shinjiro Koizumi, der sich nun als Umweltminister bewähren muss. Dass ihm dabei sein Bereich wirklich wichtig ist, machte er schon am Mittwoch klar. Zu seinen Hauptzielen gehört nämlich der Kampf gegen den Klimawandel.

Bei einer Pressekonferenz sprach der 38-Jährige über seine neue Aufgabe. Für ihn funktionieren Gegenmaßnahmen gegen die globale Erderwärmung nur mit neuen Innovationen. Sie sollen dabei helfen die Probleme zu beseitigen, wenn sie nach und nach entstehen. Gleichzeitig glaubt Koizumi daran, dass mit ihnen neue Geschäftsmöglichkeiten entstehen.

Ein Ende für die Atomkraft

Er ruft deswegen auf mehr in Japan zu investieren, um so ein Ziel zu erreichen. Koizumi will seine Aufgabe nicht nur als Umweltminister erfüllen, sondern ebenfalls als ein Minister, der an soziale Reformen denkt. Von Abe selbst erhielt er bereits die Aufgabe, das Plastikproblem im Meer zu lösen. Ein Thema, bei dem Japan laut Koizumi definitiv seinen Beitrag leisten kann. Dafür möchte er Informationen mit anderen Ländern teilen und die Lösung für das Problem zu einer nationalen Bewegung machen.

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Dass er es wirklich ernst meint, zeigte er bei dem Thema Atomkraftwerke in Japan. Nach seinen Angaben will er untersuchen, wie sie sich abbauen lassen und nicht wie sie am Leben erhalten bleiben. Japan sei zum Scheitern verurteilt, wenn es erneut zu einem nuklearen Unfall kommt.

Aktuell handeln viele Koizumi als einen aufsteigenden Stern in Japans Politik und mittlerweile ist er sogar als nächster Premierminister im Gespräch. Neben seinen deutlichen Ansichten kommt das ebenfalls durch seine Familienverbindung. Koizumi ist nämlich der zweite Sohn von dem ehemaligen Premierminister Junichiro Koizumi.

Japan ist zu altmodisch

Zuletzt gelangte er jedoch aus einem anderen Grund in die Presse. Kürzlich heiratete er den TV-Star Christel Takigawa, die seit August ein Kind erwartet. Noch viel überraschender war dazu Koizumis Ankündigung, möglicherweise in den Vaterschaftsurlaub zu gehen.Das Thema sorgt aktuell in Japan für Diskussionen, da sich viele Väter wegen Diskriminierungen am Arbeitsplatz nicht trauen, den Urlaub zu nehmen.

Ob er sich nun wirklich den Urlaub nimmt, konnte Koizumi auf der Presskonferenz noch nicht sagen. Er will jedoch auf keinen Fall seiner Frau sagen, dass sie sich alleine um den Haushalt kümmern soll, bloß weil er jetzt Minister ist. Stattdessen will er ihr gerade deswegen mehr helfen, schließlich befänden sie sich in einer derartigen Zeit.

Um seinen Ansichten noch Nachdruck zu verleihen, sagte er ganz offen zu den Reporten, dass Japan starr und veraltet sei, weil die Gesellschaft ständig nur über die Vor- und Nachteile diskutiert, bloß weil er über Vaterschaftsurlaub nachdenkt. Sollte sich Koizumi wirklich den Urlaub nehmen, würde er für viele ein starkes Zeichen für die japanische Gesellschaft setzen und gleichzeitig noch deutlicher machen, dass es Zeit ist, dass sich das Land verändert.

https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=V6QDKs8OmVo

Quelle: Kyodo

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