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Einige Orte melden Rekordwerte

Japans Norden wird von dicker Schneedecke überrollt

Während es vor Kurzem noch vergleichsweise warm in Japan war, werden die Chugoku Region und andere Regionen im Norden des Landes zurzeit von der stärksten Kaltluftmasse der Saison bedeckt. Für Hokkaido, Gunma und Niigata bedeutet das Schnee in Massen.

Wie die japanische Wetterbehörde meldete, gab es innerhalb von 24 Stunden bis Mittwochmorgen mehr als einen Meter Schneefall. Den höchsten Wert meldete Minakami in Gunma mit 128 Zentimetern, was ein neuer Rekord ist. Yuzawa in Niigata kam auf 113 Zentimeter und erreicht ebenfalls ein neues Rekordhoch.

Schneefall wird wohl anhalten

Mittwochmittag meldete hingegen Nishiwaga in Iwate 126 Zentimeter Schnee, was viermal so viel ist als üblich. In Iwamizawa, Hokkaido fiel die dreifache Menge des Üblichem. Viele sind dabei von der Entwicklung überrascht, da unter anderen in Hokkaido letztes Jahr nur sehr wenig Schnee fiel.

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Ein Ende von dem Schnee ist jedoch noch nicht in Sicht. Die Wetterbehörde gab an, dass auch bis Donnerstag der Schneefall anhält und Niigata einen weiteren Meter bescheren soll. Die Kanto Region soll dabei auch um die 80 Zentimeter abbekommen. Japans Küste am Japanischen Meer in Tohoku sowie Hokuriku, Kansai und die Präfektur Nagano sollen 70 Zentimeter Schnee bekommen.

Wetterbehörde warnt vor Einschränkungen und Unfällen

Aufgrund des anhaltenden schlechten Wetters wird zur Vorsicht aufgerufen. Die Behörde warnt vor Verkehrseinschränkungen durch vereiste Straßen oder Ähnliches. Ebenfalls drohen Lawinen sowie Schneeanhäufungen, die Stromausfälle, einstürzende Dächer oder umfallende Bäume auslösen können.

Die Warnung ist gerechtfertigt, da es bereits am Mittwoch zu zahlreichen Vorfällen kam. In Akita mussten am frühen Morgen 30 Autos auf einem Expressway gesichert werden, nachdem ein Laster stecken geblieben war. Mehrere Stunden dauerte die Räumung und sorgte für weitere Störungen. Kurzdarauf kam es an einen anderen Straßenabschnitt zu einem ähnlichen Vorfall, der zu einer weiteren Sperrung führte. Auch in anderen Regionen kam es zu Unfällen und Verkehrsstörungen aufgrund des Schnees.

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