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Japans Olympisches Komitee will korrupten Ex-Beamten anstellen

Zu den Olympischen Spielen 2020 will Japan einen möglichst positiven Eindruck auf die anderen Nationen machen. Aus dem Grund versuchen das Olympische Komitee und die Regierung transparent zu arbeiten. Japans Olympisches Komitee droht jetzt allerdings Kritik, da es einen wegen Korruption verurteilten ehemaligen Beamten aufnehmen will.

Laut einem Insider handelt es sich bei dem besagten Beamten um den ehemaligen Leiter des Büros für Grund- und Sekundarbildung des Ministeriums für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie. Der 57-Jährige Michiyasu Takahashi gab letzten September seinen Posten nach einen Korruptionsskandal ab.

Takahashi nahm nachweislich von einem ehemaligen Manager eines Beratungsunternehmens Drinks und Restaurantbesuche an. Der Manager war in weiteren Korruptionsfällen mit Beamten des Ministeriums verwickelt. Da es sich lediglich um ein leichtes Vergehen handelte, erhielt Takahashi nur eine Lohnkürzung. Aufgrund des Drucks gab er zusätzlich seinen Rücktritt bekannt.

Trotz seines Fehlverhaltens in der Vergangenheit gilt Takahashi in Regierungskreisen als äußerst zuverlässig und fähig in Verwaltungsfragen. Er ist seit 2015 der erste stellvertretende Leiter der Japan Sports Agency und war für seine Verwaltungsfähigkeiten bis zum Skandal hoch angesehen. Vermutlich will Japans Olympisches Komitee ihn deswegen für die Vorbereitung der Olympischen Spiele 2020 in Tokyo haben. Bis jetzt bestätigte das Komitee jedoch noch nicht, ob es wirklich stimmt, dass Takahashi für sie arbeitet.

Quelle: Mainichi Shimbun

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