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HomeNachrichten aus JapanJapans Opposition fordert weiterhin Informationen zu den Kirschblütenpartys von der Regierung

Mehrere Parteivertreter wollen eine Debatte endlich möglich machen

Japans Opposition fordert weiterhin Informationen zu den Kirschblütenpartys von der Regierung

Nach wie vor ist der Sakura Skandal rund um die Kirschblütenpartys von Premierminister Shinzo Abe in Japan ein heißes Thema. Während Abe und seine Partei hoffen, dass das Thema unwichtiger wird, lässt die Opposition nicht nach. Sie fordern weiterhin genaue Informationen zu den Veranstaltungen, die immer noch zurückgehalten werden.

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Am Sonntag fordern die führenden Vertreter der Oppositionssparteinen von Japan die Regierung von Abe auf, die Informationen zu veröffentlichen. Tetsuro Fukuyama, der Generalsekretär der Konstitutionell-Demokratische Partei, macht der Regierung sehr direkt Vorwürfe. Zusammen mit Abe würden sie eine politische Diskussion verhindern, wie er in einer Fernsehsendung erklärte. Die Weitergabe von Informationen sei für ihn der Ausgangspunkt einer Debatte.

Regierungspartei will sich nicht dazu äußern

Genauer will Fukuyama, dass die Regierung die elektronischen Aufzeichnungen von einem PC veröffentlichen, der Verbindung mit den gelöschten Gästelisten und Quittungen für eine fragwürdige Dinnerparty steht. Es besteht nämlich weiterhin der Verdacht, dass die Daten erst gelöscht wurden, als der Skandal aufkam und nicht wie behauptet, bei einem regulären Verfahren.

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Der Generalsekretär der Demokratischen Volkspartei, Hirofumi Hirano, wird direkter. Er berichtete davon, dass es eine Verschleierung oder Manipulation der öffentlichen Aufzeichnungen zu der Party gibt. Diese Ansicht vertreten ebenfalls viele in der Bevölkerung. Es wurde dazu bereits bestätigt, dass die Aufzeichnungen nicht korrekt gelöscht wurden und die Zuständigen gegen das Gesetz zur Verwaltung öffentlicher Aufzeichnungen verstießen.

Zu den neuen Forderungen äußerte sich die regierende Liberaldemokratische Partei. Der geschäftsführende Generalsekretär der Partie, Tomomi Inada, wollte sich nicht äußern. Abe selbst gerät immer wieder unter Druck und er musste sich bereits den ersten Rücktrittsforderungen stellen.

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