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Japans Polizei fasste letztes Jahr 40 Menschenhändler

Für viele Menschen scheint Japan das perfekte Vorzeigeland zu sein, das nicht nur mit einer niedrigen Verbrechensrate punktet. Doch wo Licht ist, ist ebenfalls Schatten und das Land kämpft unter anderem gegen den Menschenhandel. Die Nationale Polizei gab nun kürzlich bekannt, dass es ihnen 2018 gelang, 40 Menschenhändler in ganz Japan festzunehmen.

Wie schon in den letzten Jahren waren vorwiegend junge japanische Frauen und Frauen aus asiatischen Ländern die Opfer. Offiziell gab es letztes Jahr 25 Opfer, was ein Rückgang von 17 Personen im Vergleich zum Vorjahr ist. 18 Personen stammen dabei aus Japan, vier aus den Philippinen und drei aus Thailand. Besonders schockierte der Fall eines neunjährigen Mädchens, deren eigene Mutter vermutlich in Verbindung mit dem Verbrechen steht und ein pornografisches Video von ihr machte.

Für die gesunkenen Zahlen ist vermutlich das härtere Durchgreifen der Regierung gegen sexuelle Ausbeutung von Frauen, die unter anderem pornografische Videos drehen müssen, verantwortlich. Die Gesamtzahl der Fälle, die in Verbindung mit Menschenhandel stehen, ging ebenfalls zurück. Laut der National Police Agency gab es lediglich 36 Fälle, das sind zehn weniger als im Vorjahr. Im Gegenzug stieg jedoch die Zahl der beteiligten Menschenhändler selbst um zehn an.

Neben der Mutter nahm die Polizei unter anderem einen Firmenmanager fest, der ein 19-jähriges Model zu einem Unternehmen brachte, das pornografische Videos produziert. Insgesamt gab es 40 Festnahmen wegen Menschenhandel, worunter ebenfalls Zwangsprostitution fällt. Die Nationale Polizei warnt erneut potenzielle Opfer, vorsichtig zu sein und nicht in die Prostitution, Sexindustrie oder Zwangsarbeit zu geraten. Da einige Opfer angaben, dass sie durch soziale Netzwerke zu den Menschenhändlern kamen, sollen junge Menschen dort besonders vorsichtig sein.

Quelle: Mainichi Shimbun

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