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Japans Polizei will Kampf gegen Kokain verstärken

Nachdem der Kokainskandal von Schauspieler Pierre Taki in Japan große Wellen schlug, fragten sich viele, wie die Polizei reagiert. Taki gab nämlich zu, schon seit Jahren regelmäßig Kokain zu konsumieren, was die Regierung eigentlich verhindern will. Die japanische Polizei gab nun bekannt, dass sie den Kampf gegen die Droge deutlich verstärken wollen.

Doch nicht nur Taki ist der Grund für das härtere Durchgreifen. Letztes Jahr gab es einen neuen Rekord an Fällen mit Drogenmissbrauch oder Handel. Insgesamt gab es 434 Fälle, in die 197 Menschen verwickelt waren. Das sind die höchsten Zahlen seit 1959. Dagegen will die National Police Agency nun etwas unternehmen.

Beamte der Behörde erklärten, dass vor allem Touristen aus Übersee an der Zunahme schuld sind. Immer mehr Ausländer besuchen Japan und einige bringen die Drogen mit. 42 Prozent der festgenommenen Personen bei Drogendelikten waren tatsächlich Ausländer.

Schärfere Kontrollen bei der Einreise

Aus dem Grund will die Polizei mehr mit dem Zoll und anderen Behörden zusammenarbeiten, um die Einfuhr von Kokain zu verhindern. Zusätzlich wollen sie den Schmuggel mit einem neuen Gerät stoppen. Es soll direkt vor Ort rasant schnell Substanzen identifizieren und so feststellen, ob jemand Drogen mit sich führt.

Gleichzeitig warnt die Behörde vor dem Kokain-Konsum. Die Droge ist hochgefährlich und macht schnell abhängig. Rauschzustände halten nur kurz und locken zu wiederholter Einnahme an einem Tag. Kokain ist jedoch schwer einzuschätzen und es kann schnell zu einer Überdosis kommen, was zu einem qualvollen Tod führen kann.

Quelle: NHK

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