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Keine Verschiebung der Olympischen Spiele

Japans Premierminister beruhigt bezüglich des Coronavirus und den Olympischen Spielen

Japans Premierminister Shinzo Abe sagte am Donnerstag, dass im Sommer trotz des Ausbruchs des Coronavirus, es keine Änderung an der Ausrichtung der Olympischen Spiele geben wird.

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„In Bezug auf die Durchführung der Spiele in Tokyo möchte ich klarstellen, dass seit der Ausrufung des Notstands durch die Weltgesundheitsorganisation keine Gespräche oder Pläne zwischen den Organisatoren und dem Internationalen Olympischen Komitee geführt wurden“, so Abe im Parlament.

Coronavirus sorgt für eine Menge Falschmeldungen

Die Coronavirus-Infektion sorgt zurzeit weltweit in den Medien für Schlagzeilen und eine Menge Falschmeldungen mischen sich darunter. So wurde bereits behauptet, dass die Olympischen Spiele in Tokyo abgesagt werden. Außerdem nutzen Rassisten das Virus, um gegen Chinesen in Japan Stimmung zu machen.

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Am Donnerstag berichtete Toshiro Muto, Geschäftsführer des olympischen Organisationskomitees von Tokyo, auf einer Pressekonferenz, dass die Organisation eine Task Force eingerichtet habe, um die sichere Durchführung der Spiele zu gewährleisten.

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Japan hat mittlerweile 45 Infektionen gemeldet. Rund 3.700 Passagiere und Besatzungsmitglieder aus 56 Ländern und Regionen wurden auf einem Kreuzfahrtschiff vor Yokohama in der Nähe von Tokyo unter Quarantäne gestellt, nachdem festgestellt wurde, dass ein Passagier aus Hongkong mit dem Virus infiziert ist.

Japan lasst Menschen aus der Region Hunbei nicht mehr ins Land.

Abe sagte Anfang dieser Woche, dass Japan eng mit der WHO und anderen Organisationen zusammenarbeiten werde, um sicherzustellen, dass die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele ohne Auswirkungen des Virusausbruchs verlaufen.

WHO erklärt weltweiten Gesundheitsnotstand

Ende Januar erklärte die WHO den Ausbruch zum weltweiten Gesundheitsnotstand. Japan verweigert mittlerweile Menschen, die aus der Provinz Hubei in das Land einreisen wollen, und die einen chinesischen Pass besitzen, die Einreise in das Land.

Das Coronavirus sorgt mittlerweile dafür, dass Japans Tourismus- und Einzelhandelsbranche Umsatzeinbrüche melden, da China Gruppenreisen verboten hat und chinesische Touristen viel Geld in Japan lassen.

Kyodo

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