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Aussage war unangemessen

Japans Premierminister muss sich für Kommentar von Taro Aso entschuldigen

Japans Premierminister Fumio Kishida, der auch der Vorsitzende der Regierungspartei LDP ist, musste sich am Dienstag für einen unpassenden Kommentar von Taro Aso entschuldigen.

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Aso sagte auf einer Wahlkampfveranstaltung in Hokkaido, dass die Erderwärmung auch gute Seiten hätte, denn der Reis aus der Präfektur würde dadurch schmackhafter.

Japans Premierminister sieht Klimawandel als eine globale Herausforderung

Der japanische Premierminister sagte in einer TV-Sendung, dass die Bemerkung von Aso unangemessen gewesen sei und er sie bedauere.

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„Der Geschmack von Reis wird durch die unermüdlichen Bemühungen der beteiligten Menschen, wie zum Beispiel die Verbesserung von Reissorten, besser“, so Kishida.

Außerdem sagte Kishida, dass der Klimawandel eine große globale Herausforderung sei und die Naturkatastrophen zunähmen, die die landwirtschaftliche Produktion negativ beeinflussten.

Auswirkungen der globalen Erwärmung in Japan bereits spürbar

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Wie viele Studien zeigen, wird Japan in den nächsten Jahren durch die Auswirkungen des Klimawandels mit immer mehr extremen Wettersituation zu kämpfen haben. Schon jetzt steigt die Zahl der Weltereignisse an, wie die starken Regenfälle in der letzten Zeit zeigen. Zudem sieht die Regierung in der Erderwärmung einen Grund für die Probleme der Fischerei.

Die CDP in Hokkaido protestierte am Dienstag schriftlich gegen die Äußerungen von Aso, da sie die langjährigen Bemühungen der Landwirte mit Füßen treten würden und der Geschmack des Reises aus Hokkaido nichts mit der globalen Erwärmung zu tun habe.

Kritik kam auch vom Vorsitzenden der Hokkaido Farmers‘ Federation, Akiyoshi Okubo, der sagte: „Der wahre Grund, wieso Reis aus Hokkaido landesweit so geschätzt wird, liegt an den Bemühungen der Landwirte und nicht an der Erderwärmung.“

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