Japans Premierminister sagt Europareise wegen der Überflutungen ab

Ursprünglich sollte Japans Premierminister Shinzo Abe am Mittwoch seine Rundreise durch Europa und den Nahen Osten antreten. Neben Belgien und Frankreich war ein Besuch in Saudi-Arabien und Ägypten geplant. Abe sagte am Montag jedoch die Reise ab, um sich um die aktuellen Schäden in West-Japan zu kümmern.

Mit seiner abgesagten Reise verschiebt Abe gleichzeitig die Unterzeichnung eines wichtigen Wirtschaftspartnerschaftsabkommen. Eigentlich sollte er das Abkommen am 11. Juli in einer Unterzeichnungszeremonie in Belgien unterzeichnen. Zusätzlich war ein Gespräch mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron geplant, das jetzt ebenfalls warten muss.

Abe erklärte am Montag bei dem Treffen, dass die Zentralregierung an einer schnellen Unterstützung für die Menschen in Katastrophengebieten arbeitet und es finanzielle Hilfe für den Wiederaufbau geben wird. Mit viel Entschlossenheit betonte er, dass er alles tun wird, um die betroffenen Gebiete wieder aufzubauen.

Der Jahrhundertregen überflutete tausende Häuser, verursachte zahlreiche Erdrutsche und zerstörte Gebäude sowie Brücken und Straßen. Mittlerweile gibt es mehr als 100 Tote und immer noch zahlreiche Vermisste. Tausende Bewohner leben in Notunterkünften, nachdem es in mehreren Präfekturen Evakuierungsbefehle gab.

Quelle: NHK

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