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Japans Premierminister Shinzo Abe ordnet schnelle Maßnahmen gegen sexuelle Belästigung an

Der japanische Premierminister Shinzo Abe hat schnelle Maßnahmen gegen sexuelle Belästigung angeordnet, die nun ausgearbeitet wurden.

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Nachdem ein ehemaliger hochrangiger Politiker der sexuellen Belästigung einer Reporterin beschuldigt wurde und daraufhin sein Amt niedergelegt hatte, forderte Premierminister Shinzo Abe rasche Sofortmaßnahmen von seiner Regierung. Diese hat die Ausarbeitung der Maßnahmen am Dienstag in Anwesenheit von Abe und der Frauenministerin Seiko Noda offiziell abgeschlossen.

Während der Ausarbeitung der Maßnahmen wurde festgestellt, dass das Bewusstsein für sexuelle Belästigung bei hochrangigen Bürokraten fehlt. Aus diesem Grunde verlangt die Regierung, dass Bürokraten in Führungspositionen geschult werden, solches Fehlverhalten zu erkennen und zu verhindern.

Außerdem sollen Abteilungen in jedem Regierungsbüro eröffnet werden, die die Opfer schützen und ihre Beschwerden annehmen sollen. Premierminister Shinzo Abe sagte, dass sexuelle Belästigung eine klare Verletzung der Menschenrechte sei und dass sie niemals geschehen dürfe.

Quelle NHK

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