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Japans Premierminister Shinzo Abe wegen Hanami-Party in der Kritik

Andere Parteien wollen die Ausgaben und Gästelisten überprüfen lassen

Jedes Jahr im Frühling feiern die Menschen in Japan das Kirschblütenfest, Hanami genannt. Einige Unternehmen und Persönlichkeiten schmeißen dabei regelrechte Partys und laden zahlreiche Menschen ein. Premierminister Shinzo Abe veranstaltet ebenfalls jährlich ein Event. Dafür steht er jedoch jetzt in der Kritik und eine Untersuchung bahnt sich an.

Während die Party an sich kein großes Problem ist, sind es die Ausgaben. In den letzten Jahren sind die Ausgaben und die Zahl der Gäste stetig angestiegen. Abe steht dabei persönlich in der Kritik, da er Unterstützer in seinen eigenen Wahlkreis einlud.

Abe soll sich erklären

Aus diesem Grund einigten sich Beamte der vier Oppositionsparteien, darunter die Kommunistische Partei Japans, am Montag darauf, dass Abe öffentliche und private Interessen vermischt. Sie wollen ein Panel starten, das eine Untersuchung durchführen soll. Im Mittelpunkt soll dabei vor allem die steigende Zahl der Gäste stehen. Zusätzlich wollen sie zusammen mit der Regierung die Kritik an der Party offenlegen.

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Jun Azumi, Chef der Verfassungsdemokratischen Partei, betrachtet die Situation als extrem ernst. Immerhin handelt es sich um öffentliche Gelder, die für private Zwecke genutzt werden. Abe selbst äußerte sich bis jetzt noch nicht zu den Vorwürfen. Azumi und seine Kollegen machen ihm deswegen bereits Druck, da er sich zu den Partys erklären soll.

NHK

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