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Japans Premierminister Shinzo Abe will mindestens vier weitere Minister behalten

Nachdem Shinzo Abe die dritte Amtszeit in Folge zum Präsidenten der Liberaldemokratischen Partei (LDP) gewählt wurde, hat er nun angekündigt, dass er mindestens vier weitere Kabinettsminister im Amt halten möchte.

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Zuvor hatte Abe angekündigt, dass er seinen stellvertretenden Premierminister und Finanzminister Taro Aso und den Kabinettsminister Yoshihide Suga im Amt lassen möchte. Beide begleiten Abe schon seit Beginn seines zweiten Kabinetts im Jahr 2012. Nun sollen auch der Außenminister Taro Kono, der Wirtschafts-, Handels- und Industrieminister Hiroshige Seko, der Wirtschaftsrevitalisierungsminister Toshimitsu Motegi und der Minister für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus Keiichi Ishii im Kabinett erhalten bleiben.

Ishii ist außerdem Mitglied des Junior-Koalitionspartners Komeito der LDP. Kono soll sich weiterhin mit der Situation in Bezug auf Nordkorea befassen, da ein zweiter Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Führer Kim Jong Un geplant ist. Seko fungiert bereits als Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Russland und soll auch weiterhin über die Unterzeichnung eines Friedensvertrags mit dem Land diskutieren. Auch die Lösung der Frage nach dem Nordgebieten, in denen Russland 4 Inseln kontrolliert, die Japan für sich behauptet, soll von Seko geklärt werden.

Kono, Seko und Motegi sind außerdem die Minister, die am engsten mit den bilateralen Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten über ein „Handelsabkommen über Waren“ verbunden sind. Unter den Führungskräften der LDP will Shinzo Abe außerdem den Parteichef Toshihiro Nikai und den Vorsitzenden des Policy Research Council, Fumio Kishida im Amt behalten.

Quelle: NHK

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