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Suche nach Vermissten geht weiter

Japans Premierminister verspricht, Atami wieder aufzubauen

Japans Premierminister Yoshihide Suga versprach bei einem Besuch in Atami, das vor einigen Tagen von einer Schlammlawine überrollt worden war, die Stadt wieder aufzubauen.

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„Es war eine Szene jenseits meiner Vorstellungskraft“, so Suga nach seinem Besuch. „Die Regierung wird alles in ihrer Macht Stehende tun, um zu helfen.“

Suche nach Überlebenden in Atami geht weiter

Etwa 1.700 Menschen, darunter Polizisten, Feuerwehrleute und Angehörige der Selbstverteidigungskräfte, suchen in Atami weiter nach den Vermissten in Gebieten, in denen Gebäude eingestürzt sind und sich Schlamm und Schutt angehäuft haben.

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Mittlerweile konnten 10 Menschen nur noch tot geborgen werden, 18 werden noch vermisst.

Zu Beginn des Tages sagte Kabinettschef Katsunobu Kato, dass die Regierung ihr Äußerstes tun werde, um bei den Sucharbeiten zu helfen und schnell zu reagieren, um das Leben der Betroffenen wieder aufzubauen.

Schlammlawine durch unsachgemäße Bauarbeiten ausgelöst

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Experten vermuten, dass die Schlammlawine, die am Morgen des 3. Juli losgebrochen war, durch eine übermäßige Anhäufung von Erde in einem Gebiet, das zu einer Wohnanlage werden sollte, ausgelöst worden sein könnte. Die Verwaltung der Präfektur Shizuoka gab an, dass eine Immobilienverwaltungsgesellschaft nicht nur mehr Erde als die angegebene Menge dort eingebracht, sondern des Weiteren auch zuvor Industrieabfälle unter diese gemischt habe.

Insgesamt 56.000 Kubikmeter des Erdreichs, größtenteils das von der Firma zurückgelassene, stürzten in einen nahegelegenen Fluss und legten eine Strecke von etwa 2 Kilometern zurück. Mehr als 130 Häuser und Gebäude wurden zerstört oder beschädigt.

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