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Suga versucht Sorgen zu zerstreuen

Japans Premierminister verspricht erneut sichere Olympische Spiele

Japans Premierminister Yoshihide Suga versprach am Donnerstag erneut, dass die Olympischen Spiele sicher sein werden.

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Suga, der am Donnerstag nicht an der Eröffnungszeremonie zum olympischen Fackellauf teilnahm, sagte auf einer Pressekonferenz,  dass die 121-tägige Reise durch Japan auch dazu beitragen werde, die Begeisterung für die Spiele zu steigern und das die Spiele sicher sein werden, trotz der Bedenken hinsichtlich der Pandemie.

Japans Premierminister weiterhin optimistisch

„Dies ist eine großartige Gelegenheit für die Japaner, ein echtes Gefühl dafür zu bekommen, dass die Olympischen Spiele und Paralympics näher rücken“, so Japans Premierminister. „Ich hoffe, dass die Dynamik in jeder Region zunimmt.“

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Die Menschen in Japan sind allerdings weiterhin eher skeptisch bezüglich der Spiele, wie mehrere Umfragen zeigen.

In einer Umfrage der Nachrichtenagentur Kyodo News am vergangenen Wochenende, sprachen sich nur 23,9 Prozent der Befragten dafür aus, dass die Olympischen Spiele wie geplant stattfinden sollen.

Mehrheit in Japan gegen die Spiele

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39,8 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Spiele abgesagt oder nochmals verschoben werden sollten, da das Risiko, dass sich das Coronavirus in Japan durch die Veranstaltung wieder ausbreiten wird, zu groß ist.

In anderen Umfragen beträgt der Anteil der Menschen, die die Spiele in Japan unterstützen sogar nur 9 Prozent.

Mittlerweile steht fest, dass keine Zuschauer aus dem Ausland bei den Spielen dabei sein dürfen, aus Angst, sie könnten eine Mutation des Virus nach Japan einschleppen.

Der olympische Fackellauf, der am Donnerstag startete, steht ebenfalls unter keinem guten Stern. Nicht nur, dass viele prominente Läufer abgesagt haben, auch die Meinung in Fukushima, wo der Lauf startete, sind eher verhalten.

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