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Entscheidung soll schnell fallen

Japans Premierminister verspricht rasche Entscheidung über die Freisetzung von radioaktivem Wasser

Der japanische Premierminister Yoshihide Suga sagte am Mittwoch, dass die japanische Regierung rasch entscheiden wird, was mit dem radioaktiven Wasser aus dem Atomkraftwerk Fukushima geschehen soll.

Vergangene Woche wurde berichtet, dass die Regierung den Vorschlag eines Gremiums, das Wasser ins Meer abzulassen, annehmen wird.

Premierminister will Diskussionen vertiefen

„Wir können das Thema nicht ewig aufschieben. Wir möchten so schnell wie möglich eine verantwortungsbewusste Entscheidung treffen“, so Suga auf einer Pressekonferenz in Jakarta. „Es gibt noch keine Entscheidung darüber, wann und wie mit dem Wasser umgegangen werden soll.“

Die Regierung plane, die Diskussionen über die Angelegenheit zu vertiefen und an Maßnahmen zu arbeiten, um Reputationsschäden im Zusammenhang mit der Strahlung zu verhindern.

Mehr zum Thema:  Radioaktives Wasser soll aus Fukushima ins Meer freigesetzt werden

Kritik gegen den Plan, das radioaktive Wasser ins Meer abzulassen, kommt insbesondere von Fischern in der Region. Auch China und Südkorea haben Japans Plan kritisiert.

Das von der Tokyo Electric Power Company Holdings Inc. betriebene Kraftwerk Fukushima erzeugt seit dem Unfall massive Mengen an radioaktivem Wasser, da Wasser zur Kühlung der Reaktoren genutzt werden muss.

Täglich 170 Tonnen radioaktives Wasser

Das Wasser wurde mit einem Flüssigkeitsverarbeitungssystem (ALPS) behandelt, um die meisten Verunreinigungen mit Ausnahme des weniger giftigen Tritiums zu entfernen. Es wird in Tanks auf dem Gelände der Anlage gelagert.

Es wird jedoch damit gerechnet, dass der Platz bis zum Sommer 2022 erschöpft sein wird und das kontaminierte Wasser um etwa 170 Tonnen pro Tag zunimmt. Im September dieses Jahres belief sich das gelagerte Wasser auf insgesamt 1,23 Millionen Tonnen und nimmt weiter zu.

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