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Modernisierungen notwendig

Japans Reformrat fordert Änderungen im Verwaltungsverfahren

Japans Reformrat hat am Donnerstag Premierminister Shinzo Abe Vorschläge unterbreitet, wie man das papierbasierte Verwaltungsverfahren im Land überarbeiten könnte.

In den Vorschlägen erklärte der Rat, dass die Coronavirus-Krise deutlich gemacht habe, wie anfällig der veraltete administrative Managementstil des Landes für Notfälle ist.

Verwaltungsverfahren sollen so weit wie möglich auf Onlinedienste umgestellt werden

Der Rat fordert die verstärkte Nutzung von E-Mail, webbasierten Antragseinreichungen und anderen Online-Verfahren sowie die Abschaffung der Praxis, Siegel zu verlangen, wenn dies nicht absolut notwendig ist.

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Auf der Grundlage der Vorschläge wird die japanische Regierung einen Aktionsplan für Reformen ausarbeiten. Der Plan wird zusammen mit den neuen wirtschafts- und finanzpolitischen Leitlinien der Regierung, die in diesem Monat veröffentlicht werden sollen, vom Kabinett verabschiedet werden.

„Mit Blick auf die Zukunft nach Covid-19 werden wir notwendige Regulierungsreformen intensiv umsetzen, damit neue Technologien gründlich genutzt werden können“, so Abe.

Auch Banken sollen mehr auf Online-Verfahren setzen

Der Rat fordert auch, dass die Regierung die kommerziellen Finanzinstitutionen auffordern soll, bei der Kontoeröffnung und bei Darlehensanträgen auf vollelektronische Verfahren umzustellen, die weder Papierformulare noch Siegelstempel erfordern.

Alle Vorschläge sollen die soziale Distanzierung fördern und das Verwaltungswesen in Japan widerstandsfähiger für Krisen machen.

TJT

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