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HomeNachrichten aus JapanJapans Regierung entschuldigt sich für die Fehlfunktion von J-Alert

Warnsystem wird überarbeitet

Japans Regierung entschuldigt sich für die Fehlfunktion von J-Alert

Nachdem Nordkorea eine Rakete über Japan abgeschossen hat, schlug das J-Alert, ein Frühwarnsystem, in neun Tokyoker Inselstädten Alarm. Dafür entschuldigte sich nun Kabinettschef Hirokazu Matsuno, da es sich um eine Fehlfunktion handelte.

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Die Einwohner der betroffenen Städte und Dörfer wurden irrtümlich über den Start der Rakete informiert, obwohl das Geschoss die betreffenden Gebiete nicht überflog.

J-Alert soll Menschen bei Naturkatastrophen oder Angriffen warnen

J-Alert ist ein satellitengestütztes System, das den Behörden dabei helfen soll, Warnungen bei Naturkatastrophen und Angriffen auf Japan über das Fernsehen, Radio, Smartphone und einige andere Geräte direkt an die Menschen zu senden.

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Der Alarm, der durch die Fehlfunktion ausgelöst wurde, hatte zwar keine weiteren Folgen, versetzte einige Menschen allerdings in Angst.

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„Wir entschuldigen uns dafür, dass wir den Bewohnern der neun Städte und Dörfer Sorgen bereitet haben“, so Matsuno auf einer Pressekonferenz. „Wir werden das Problem im System umgehend verbessern und daran arbeiten, eine Wiederholung zu verhindern.“

Fehlfunktion lässt Regierung Notfallwarnungen überdenken

Der ehemalige Verteidigungsminister Itsunori Onodera sagte am Mittwoch auf einer Sitzung der LDP: „Um die Öffentlichkeit nicht unnötig zu beunruhigen, müssen wir gründlich darüber nachdenken, wie die Regierung in Notfällen Warnungen verschickt.“

Der japanische Verteidigungsminister Yasukazu Hamada sagte am Dienstag, die nordkoreanische Rakete sei 4.600 Kilometer weit geflogen und habe eine Höhe von 1.000 Kilometern erreicht, die größte Entfernung, die jemals von einer in Nordkorea abgefeuerten Rakete erreicht wurde.

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