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Unterkünfte sollen für mehr Privatsphäre sorgen

Japans Regierung fordert frauenfreundliche Notunterkünfte

Aktuell sind Notunterkünfte wieder ein wichtiges Thema, weil Taifun Hagibis in Japan wütet. Die sollen dabei nicht besonders bequem sein, sondern Menschen nur eine Unterkunft bieten und sie schützen. Nun fordert die Regierung selbst jedoch mehr frauenfreundliche Unterkünfte.

In Vorbereitung auf den Taifun forderte die japanische Regierung lokale Behörden auf, ebenfalls an Frauen zu denken. Sie sollen sich mit den nötigen Hygieneartikeln und Babynahrung vorbereiten, die Dinge für Kleinkinder mit einschließen. Damit reagiert die Politik erstmals auf ein Problem, auf das Frauen schon lange hinweisen.

Eine sicherere Umgebung für alle

Notunterkünfte sind meisten in Stadthallen oder Schulsporthallen und haben nicht unbedingt viel Privatsphäre. Für Frauen ist das beim Umziehen, Brustgeben, Windelwechseln und anderen Dingen ein Problem. Sie empfehlen deswegen private Bereiche oder Trennwände sowie getrennte Toiletten.

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Die Regierung will zudem, dass Männer und Frauen die Unterkünfte gleichermaßen verwalten und aktiv Frauen fragen, ob sie Schwierigkeiten haben. Das Ministerium für Frauenförderung macht vor Reportern deutlich, dass Frauen und Männer in einer Katastrophe unterschiedliche Bedürfnisse haben. Sie bitten deswegen lokale Behörden, das zu bedenken und eine sichere Unterkunft für alle zu garantieren.

NHK

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