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Japans Regierung gibt Regeln für Firmen aus, die ab April Ausländer einstellen

Die japanische Regierung hat am Freitag Verordnungen erlassen, nach denen ausländische Arbeitskräfte ab April, wenn die neuen Visaregeln in Kraft treten, eingestellt werden sollen.

Dazu gehört auch die Verpflichtung der Arbeitgeber, das sie Löhne zahlen, die entweder der Einkünfte japanischer Angestellten entsprechen oder höher sind.

„Die Regierung wird dafür sorgen, dass alles für den Start des neuen Systems vorhanden ist“, sagte der Justizminister auf einer Pressekonferenz.

Die japanische Regierung erwartet, dass Hunderttausende von Ausländern in den nächsten fünf Jahren, im Rahmen des neuen Visaprogramms, nach Japan kommen werden. Es bestehen jedoch die Bedenken, dass sie als billige Arbeitskräfte ausgenutzt werden könnten.

Nach den nun erlassenen Regeln sollen die Arbeitgeber das Gehalt nur über eine Banküberweisung zahlen, sodass Aufzeichnungen als Beweis dafür vorhanden sind. Wenn die Arbeitnehmer nach Ablauf ihrer Verträge Japan wieder verlassen und sich die Reisekosten nicht leisten können, soll der Arbeitgeber dafür aufkommen.

Arbeitgeber müssen sich auch an den Kosten für eine Wohnungssuche beteiligen und nur Unternehmen, die in den letzten 5 Jahren keinen Verstoß gegen das Arbeitsrecht geleistet haben, dürfen ausländische Mitarbeiter einstellen. Und ein Unternehmen muss seine Mitarbeiter auch unterstützen den Alltag zu bewältigen und helfen die japanische Sprache zu erlernen.

Arbeitnehmer müssen wiederum nachweisen, dass sie sich in einem guten gesundheitlichen Zustand befinden, ansonsten wird ihnen das Visum verwehrt.

Das neue Visa-System bietet ausländischen Arbeitnehmern zwei verschiedene Möglichkeiten.

Typ 1, der um bis zu 5 Jahre verlängert werden kann, enthält die Einschränkung, dass keine Familienangehörigen nachziehen dürfen.

Typ 2 ermöglicht, dass auch die Familienangehörigen in Japan leben dürfen. Es gibt auch keine Grenze, wenn es um eine Verlängerung geht.

Sollte ein Ausländer bereits mehr als drei Jahre das bestehende technische Praktikum-Programm durchlaufen, kann er den Typ 1 Antrag stellen, ohne das er vorher eine Prüfung ablegen muss.

Quelle: Kyodo

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