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Japans Regierung überarbeitet Erdbebenwahrscheinlichkeitsskala

Um die Irreführung der Bevölkerung zu vermeiden, hat eine Task Force der Regierung eine neue Wahrscheinlichkeitsskala für Erdbeben eingeführt.

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Die Task Force für Erdbebenforschung veröffentlichte neben der neuen Skala auch ihre Einschätzung der Wahrscheinlichkeit, in welchen Regionen in den kommenden 30 Jahren starke Erdbeben auftreten können. Derzeit wird diese Wahrscheinlichkeitsskala in Prozent angegeben, doch genau das kann bei der Bevölkerung zu Irrtümern führen. Denn viele Menschen fühlen sich in Bereichen, in denen die Prozentangabe der Wahrscheinlichkeit gering ist, sicherer.

Doch auch dort kann es zu großen Erdbeben kommen. Deshalb hat die Task Force nun eine neue 4-Rang-Skala eingeführt, um die Erdbebenwahrscheinlichkeit zu beschreiben. Der höchste Rang dieser Skala ist der Rang 3. Dieser Rang gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit eines großen Bebens innerhalb von 30 Jahren bei 26 Prozent und mehr liegt. Rang 2 gibt Gebiete an, in denen die Wahrscheinlichkeit eines großen Bebens zwischen 3 und 26 Prozent liegt.

Der Rang 1 ist für Gebiete, in denen die Bebenwahrscheinlichkeit unter 3 Prozent liegt. Da es aber auch Gebiete gibt, in denen die Wahrscheinlichkeit eines Bebens aufgrund fehlender Daten nicht sicher vorhergesagt werden kann, wurde zusätzlich der Rang X eingeführt. Dieser Rang gibt an, dass es in den Gebieten durchaus zu starken Erdbeben kommen kann.

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Nach der neuen Skala wurde der Nankai-Trog vor der Pazifikküste von Zentral- bis Westjapan als Rang 3 für ein Mega-Beben gewertet.

Quelle: NHK

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