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Trotz steigener Infektionszahlen

Japans Regierung und Verwaltung von Tokyo finden keinen gemeinsamen Weg, die Pandemie zu bekämpfen

Die japanische Regierung und die Verwaltung von Tokyo sind sich uneins über die Maßnahmen gegen den Anstieg von Covid-19-Infektionen in Japans Hauptstadt.

Beide Seiten sorgen mit ihren unterschiedlichen Meinungen für immer mehr Verwirrung bei den Einwohnern.

Menschen in Tokyo sollen zu Hause bleiben oder doch nicht?

Im Gegensatz zu den Forderungen der Gouverneurin von Tokyo, dass die Einwohner der Stadt am langen Wochenende zu Hause bleiben sollen, äußerte der Chefkabinettssekretär Yoshihide Suga, die Ansicht, dass Menschen ausgehen können, wenn sie umfassende Maßnahmen zur Infektionsprävention ergriffen haben.

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Auf Fragen von Reportern antwortete Suga: „Als Regierung bitten wir Menschen, die sich unwohl fühlen, nicht nach draußen zu gehen. Selbst wenn sie ausgehen, sollten sie potenzielle Gefahren vermeiden, einschließlich der ‚drei Cs‘ und ergreifen sie gründliche Präventionsmaßnahmen.“

Auf die Frage eines Reporters, ob er damit sagen wolle, dass die Regierung nichts dagegen hat, dass Menschen ausgehen, solange die Präventionsmaßnahmen ergriffen werden, antwortete Suga: „Wir haben das Ok aller Experten in unserem Coronavirus-Beratung-Ausschuss erhalten.

Nach der erneuten Verbreitung des Coronavirus und Sugas früheren Äußerungen, es handele sich um ein „Tokyo-Problem“, scheint die Kluft zwischen der nationalen und der Stadtregierung immer tiefer zu werden.

Kritik an der Stadtverwaltung

Auf einer Pressekonferenz am 21. Juli wurde Suga zu Berichten befragt, wonach die Zahl der Hotelzimmer in der Hauptstadt, die von der Regierung für Menschen mit leichten Coronavirus-Infektionen gesichert wurden, von 2.865 Ende Juni auf 371 Mitte Juli gesunken sei.

Er zeigte Unzufriedenheit mit der Stadtverwaltung von Tokyo und sagte: „Die nationale Regierung unterstützt die Beschaffung von Hotelzimmern, indem sie die erforderlichen Geldbeträge in voller Höhe zur Verfügung stellt. Wir fordern die Stadtverwaltung auf, ihre Bemühungen um eine größere Anzahl von Unterkünften zu beschleunigen“.

Kritik an der Regierung

Doch nach der Nachricht, dass die Einwohner Tokyos von der „Go To Travel“-Kampagne der Regierung zur Förderung von Tourismusausgaben im ganzen Land ausgeschlossen würden, sagte die Gouverneurin von Tokyo, Yuriko Koike, am 20. Juli, sie wolle bald einen Plan sehen, wie die Regierung eine Entschädigung für die Stornierungsgebühren für Reservierungen gewähren könne, die die Tokyoter zahlen müssten.

Am 21. Juli traf sich Koike mit dem Minister für wirtschaftliche Wiederbelebung, Yasutoshi Nishimura, und ein gewisses Maß an Zusammenarbeit war offensichtlich, aber es scheint unmöglich, die Uneinigkeit zwischen den beiden Regierungsebenen unter Verschluss zu halten.

MA

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