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Japans Regierung veröffentlicht Richtlinien für Personen, die mit Haustieren evakuieren

Nachdem viele Menschen nach dem Erdbeben und dem Tsunami im Nordosten Japans 2011 und nach dem Erdbeben in der Präfektur Kumamoto 2016 mit ihren Haustieren die Evakuierungszentren aufgesucht hatten, wurden nun Richtlinien erstellt.

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Die Richtlinien wurden vom japanischen Umweltministerium erstellt und an diese sollen sich Haustierhalter halten, wenn sie im Katastrophenfall in Evakuierungszentren Zuflucht suchen. Denn damals hatten etliche Evakuierte in den Unterkünften Probleme mit den Haustieren. Manche sagten, die Haustiere rochen, andere meinten, sie waren laut.

Außerdem hatten es Haustierhalter schwer, Nahrung für ihr Tier zu bekommen. Die nun erstellten Leitlinien fordern die Tierhalter auf, sich im Vorfeld nach Unterkünften für sich und ihre Haustiere zu erkundigen und Evakuierungsübungen mit den Tieren durchzuführen. Außerdem sollen die Halter Tiernahrung und Wasser für mindestens fünf Tage in Reserve halten.

Besitzer von kleinen Hunden sind aufgefordert, diese an die Leine zu nehmen und in Käfigen oder Taschen zu tragen. Außerdem sollen sich die Tierhalter in den Tierheimen gegenseitig unterstützen. Um die Prospekte mit den neuen Richtlinien an die Haustierhalter zu verteilen, will das Ministerium die Hilfe von lokalen Regierungsbüros in Anspruch nehmen.

Quelle: NHK

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