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Japans Regierung warnt davor, schwangere ausländische Praktikanten zu entlassen

Die japanische Regierung hat Unternehmen davor gewarnt, ausländische Praktikanten, die während ihrer Praktikumszeit schwanger werden, zu entlassen oder sie ins „Visier“ zu nehmen.

Da viele Praktikanten Bedenken über die Auswirkung einer Schwangerschaft auf ihre berufliche Laufbahn haben, warnte die Regierung am Montag Unternehmen, dass sie gegen das japanische Gleichstellungsgesetz verstoßen, wenn sie eine Frau aufgrund von Ehe oder Schwangerschaft ungerecht behandeln.

Mittlerweile sind Fälle bekannt geworden, bei denen Frauen gezwungen waren, eine Abtreibung in Betracht zu ziehen oder nach Hause zurückzukehren, weil ihnen mit der Kündigung gedroht wurde. Dies bestätigt zum einen das Justizministerium aber auch die Zentouitsu Workers Union, eine in Tokyo ansässige Arbeitsorganisation.

In der Mitteilung der Regierung an Unternehmen heißt es auch, dass Unternehmen das Privatleben von Praktikanten nicht zu Unrecht einschränken sollen, da es gegen geltendes Gesetz verstößt.

Außerdem werden Unternehmen aufgefordert ihre ausländischen Auszubildenden und Praktikanten mit einem Gastinstitut zu verbinden, die diese über Gesetze informieren.

Die Initiative erfolgt im Vorfeld der Einführung des neuen Visaprogramms, dass im nächsten Monat in Japan startet. Wer dann mehr als drei Jahre an einem Praktikantenprogramm teilnimmt, kann ab April den neuen Visastatus erhalten. Die Regierung erwartet, dass viele Menschen dies auch in Anspruch nehmen werden.

Quelle: JT

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