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Zahl der Neuinfektionen steigt wieder

Japans Regierung warnt vor neuer Infektionswelle

Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus steigt in Japan wieder an und die Regierung warnt mittlerweile vor einer neuen Infektionswelle.

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Japans Premierminister Fumio Kishida erklärte, dass er wenn die Situation es zulässt, in der ersten Julihälfte eine neue Maßnahme zum Ankurbeln des Tourismus auf den Weg bringen will. Allerdings sagte er auch, dass er die Situation genau beobachten wird, da eine zu frühe Förderung des Tourismus die Infektionszahlen wieder ansteigen lassen könnte.

Gremium der Regierung sieht einen Trend hin zu mehr Infektionen

„Wir möchten die Infektionssituation noch ein wenig länger beobachten und haben daher noch keinen konkreten Termin für das Tourismusprogramm festgelegt.“, so Kishida.

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Die Zahl der Neuinfektionen erreichte in Japan im Februar ihren Höhepunkt und war seitdem rückläufig. Mittlerweile steigt die Zahl allerdings wieder an und das Expertengremium des Ministeriums für Gesundheit, Arbeit und Soziales sagte am 30. März, dass es einen landesweiten Trend gibt, der nach oben geht. Auch die japanische Regierung befürchtet, dass es zu einer neuen Infektionswelle kommen könnte.

Japans Hauptstadt Tokyo hat mittlerweile seine Infektionswarnstufe wieder angehoben, da auch dort ein erneuter Anstieg der Infektionen verzeichnet wird.

BA.5 breitet sich in Japan aus

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Grund für den Anstieg ist zum einen, dass die Immunität durch die dritte Impfung bei vielen Menschen mittlerweile nachlässt, zum anderen breitet sich der Omikron-Stamm BA.5 auch in Japan aus, der als infektiöser gilt.

Das „National Travel Support“-Programm soll das Subventionsprogramm „Go To Travel“ ersetzen, das Ende 2020 eingestellt wurde.

Mittlerweile gibt es innerhalb der japanischen Regierung eine Diskussion darüber, ob es nicht vielleicht besser wäre, die Entscheidung über das Programm erst nach der Wahl, die am 10. Juli stattfindet, zu treffen.

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