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Japans Regierung will Reservefond für Rekordregen-Hilfspaket nutzen

Am Donnerstag sprach der japanische Premierminister Shinzo Abe auf einer Sitzung der Notfall-Task Force der Regierung und kündigte ein Hilfspaket für die durch den Rekordregen betroffenen Gebiete an.

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Um den Wiederaufbau der von den sintflutartigen Regenfällen betroffenen Gebiete zu fördern, will Shinzo Abe im Haushaltsjahr rund 110 Milliarden Yen (etwa 854.150.000 Euro) aus einem Reservefond entnehmen. Bei der Sitzung der Notfall-Task Force waren auch die Bürgermeister von Hiroshima, Okayama und Ehime anwesend. Diese drei Präfekturen wurden von den Regenfällen am schwersten getroffen.

Doch auch andere Regionen im westen Japans benötigen das Hilfspaket. Der Bürgermeister von Okayama, Ryuta Ibaragi sagte, dass seine Präfektur Unterstützung der Regierung benötigt, um die derzeitigen Schwierigkeiten zu überwinden. Shinzo Abe will, dass das Hilfspaket genutzt wird, um den Schlamm und den Schutt zu entfernen. Aber es sollen damit auch temporäre Wohnungen und öffentliche Wohneinheiten für Menschen gebaut werden, die gezwungen sind, ihre Häuser zu verlassen. Außerdem soll das Hilfspaket auch Fördermittel für Landwirte umfassen, um ihnen beim Pflanzen neuer Obstbäume zu helfen.

Der Premierminister sagte, dass die Regierung alles in ihrer Macht stehende tun wird, um den von der Katastrophe betroffenen Menschen wieder Hoffnung für ihr Leben zu geben. Außerdem will die Regierung, dass die Gemeinden in der Lage sein werden, mit dem Wiederaufbau fortzufahren, ohne sich um die Finanzierung kümmern zu müssen. Am Freitag soll die Verwendung des Reservefonds auf einer Kabinettssitzung genehmigt werden.

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Quelle: NHK

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