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Japans Regierungsbeamte warnen vor Verletzung der Resolution zwischen China und Nordkorea

Die japanische Regierung hat ihre Besorgnis ausgedrückt, dass chinesische Fischerboote die Resolution des UN-Sicherheitsrates verletzten könnten, da sie vermehrt Richtung nordkoreanische Küste fahren.

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Da die japanische Regierung der Ansicht ist, dass der Druck auf Nordkorea nicht nachlassen sollte, bis die nordkoreanische Regierung konkrete Schritte zur Denuklearisierung einleitet, beobachtet sie die Gewässer um Nordkorea genau. Dabei stellte die Regierung auch fest, dass seit Ende April eine Reihe von chinesischen Fischerbooten in der Nähe der Tsushima-Straße Richtung der nordkoreanischen Gewässer segeln.

Um diesem Verdacht nachzugehen, hat die japanische Regierung ein Besatzungsmitglied auf einem Schiff befragt, das auf eine Anfrage der Regierung reagierte. Dieses Besatzungsmitglied sagte, dass er und seine Schiffskollegen zur nordkoreanischen Küste fahren würden, um dort zu fischen. Auch wenn Nordkorea einige Fischereirechte in der Vergangenheit an China verkaufte, steht ein solcher Fall im Widerspruch zur Resolution des Sicherheitsrates, die Nordkorea betrifft und letztes Jahr verabschiedet wurde.

Aus diesem Grunde haben japanische Regierungsbeamte auch über diplomatische Kanäle ihre Besorgnis über mögliche Verstoße gegen die Resolution an China übermittelt. Außerdem hat die japanische Regierung auch mitgeteilt, dass sie der Meinung sind, auf See Warentransfers zwischen nordkoreanischen und ausländischen Schiffen beobachtet zu haben. Doch auch solche Transfers sind durch die Resolution des Sicherheitsrates verboten worden. Laut der Regierung haben sowohl der Personen- als auch der Warenfluss nahe der Grenze zwischen China und Nordkorea zugenommen.

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