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Sie sollen Gebäude vor dem Einsturz bewahren

Japans Self-Defense Force hilft im Kampf gegen Schneemassen

In Japan kommt es schon seit einiger Zeit zu starken Schneefällen. Einige Regionen kommen dabei an ihre Grenzen und brauchen Hilfe bei der Bewältigung der Schneemassen.

In der Präfektur Akita im Norden des Landes hat daher nun das Personal der Ground Self-Defense Force (GSDF) am 6. Januar mit angepackt.

Erster Schnee-Einsatz der GSDF seit 15 Jahren

Der Schneefall hat in der Stadt Yokote eine Höhe von 1,5 Metern überschritten und es wird befürchtet, dass es ab dem 7. Januar erneut stark schneien wird. Viele Einwohner haben Angst um ihre Häuser oder öffentliche Gebäude der Stadt, da die Schneemassen sie zum Einsturz bringen könnten.

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Am 5. Januar forderte die Präfekturverwaltung die GSDF an, zum ersten Mal seit 15 Jahren ein Katastrophenhilfsteam speziell für schwere Schneefälle zu entsenden.

Viele Menschen durch Schneemassen getötet oder verletzt

An der Sakae-Grundschule in Yokote begannen etwa 40 Mitglieder der GSDF am 6. Januar um 9 Uhr morgens mit dem Schneeschaufeln. Noriho Takase (59), Direktorin der Schule, sagte: „Das Schulgebäude ist aus Holz und wir hatten Angst, dass es einstürzen würde, wenn es noch mehr Schnee gäbe. Die Selbstverteidigungskräfte kamen und haben uns sehr geholfen.“ Die Schule ist in der Winterpause und soll am 14. Januar wieder geöffnet werden.

Mehr als das Vierfache der normalen Schneemenge für diese Jahreszeit wurde in Yokote und anderen südlichen Teilen der Präfektur Akita beobachtet. Im Rahmen der Schneefälle kamen bereits mehr als 80 Menschen ums Leben oder wurden etwa durch herabfallenden Schnee von Dächern verletzt.

Die Präfekturregierung bat die GSDF, den Schnee von etwa 5.000 Haushalten zu entfernen, darunter auch von Häusern älterer Menschen, die einzustürzen drohten. Etwa 100 GSDF-Mitglieder wurden losgeschickt und arbeiten von Hand.

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