Japans Sozialministerium will Hilfe für Eugenik-Opfer verbessern

Das japanische Sozialministerium hat angekündigt, dass sie untersuchen wollen, wie Deutschland und Schweden den Menschen, die zwangssterilisiert wurden, nun Hilfe anbieten.

Das Ministerium hat sich zu diesem Schritt entschlossen, nachdem von der japanischen Regierungskoalition eine Task Force gebildet wurde, die über ähnliche Systeme für die Opfer im eigenen Land nachdenkt. Durch das unterdessen erloschene Eugenische Schutzgesetz wurden etwa 16.500 Menschen in Japan wegen geistiger oder anderer Behinderungen zwangssterilisiert.

Das Nachkriegsgesetz, das bis 1996 in Kraft war, basiert auf der fehlgeleiteten Idee, die Geburt von „minderwertigen Nachkommen“ zu verhindern. Eine der wichtigsten Herausforderungen für das geplante Hilfsprogramm ist die Erkennung von Opfern, da manche keine dokumentarischen Beweise besitzen und andere zu schwach sind, um sich zu äußern. Aus diesem Grund plant das Sozialministerium japanische Botschaftsmitarbeiter in Deutschland und Schweden analysieren zu lassen, wie die beiden Länder mit ihren undokumentierten Opfern verfahren.

Laut Experten soll Schweden eine staatliche Entschädigungskommission ins Leben gerufen haben, welche die notwendigen Unterlagen im Namen der Opfer erhält. Deutschland soll wiederum Entschädigung auf der Grundlage von Gutachten zu Operationsnarben und medizinischen Gutachten leisten.

Quelle NHK

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