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Preise belaste Tankstellen und Haushalte

Japans Spritpreis steigt nach drei Jahren wieder auf 160 Yen

Der durchschnittliche Spritpreis für Normalbenzin hat in Japan zum ersten Mal seit drei Jahren wieder 160 Yen (ca. 1,24 Euro) pro Liter erreicht.

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Laut Daten des Ministeriums für Wirtschaft und Industrie stieg der landesweite Durchschnittspreis gegenüber der Vorwoche um 1,3 Yen (ca. 0,010 Euro) und damit zum fünften Mal in Folge.

Spritpreis wird in Japan weiter steigen

Zu Beginn der Woche haben die japanischen Ölhändler die Großhandelspreise für Tankstellen um rund 2 Yen angehoben, sodass der durchschnittliche Spritpreis in der nächsten Woche zum ersten Mal nach sieben Jahren auf über 160 Yen steigen wird.

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Tankstellen haben Probleme, den Anstieg der Einkaufspreise auf ihre Verkaufspreise aufzuschlagen, sodass bei vielen Tankstellen die Gewinnspanne sinkt.

Die Benzinpreise könnten über einen längeren Zeitraum hoch bleiben, nachdem die OPEC und einige andere Ölproduzenten am Montag vereinbart haben, die Produktionskürzungen aufzuschieben.

Auch Gaspreise angestiegen

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Die höheren Preise werden die Haushalte stärker belasten, da die Menschen nun wieder beginnen zu vereisen, nachdem der Ausnahmezustand landesweit aufgehoben wurde. Was die Aussichten für die Tourismusbranche erneut verschlechtert.

Japans Haushalte leiden bereits unter einen teils deutlichen Preisanstieg bei Lebensmitteln.

Die Gaspreise stiegen in 43 der 47 Präfekturen ebenfalls an. In Kochi sogar um 3,7 Yen (ca. 0,029 Euro), der Durchschnittspreis beträgt damit 169,5 Yen (ca. 1,32 Euro).

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