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Japans Städte sollen mehr Kinderberatungsstellen einrichten

In den letzten Monaten sorgten gleich mehrere Fälle von Kindesmisshandlung in Japan für viel Aufsehen. Gleichzeitig wurden die Forderungen nach mehr Maßnahmen zum Schutz von Kindern laut. Die Zentralregierung arbeitet deswegen aktuell an einem Gesetz, das körperliche und seelische Bestrafungen von Kindern verbietet. Doch nicht nur die fehlenden Gesetze sind ein Problem, ebenfalls gibt es in vielen größeren Städten keine oder zu wenige Kinderberatungsstellen. Die Regierung will deswegen die Gemeinden ermutigen, mehr Stellen einzurichten.

Die Regierung möchte dafür eine eigene Arbeitsgruppe aufstellen, die sich nur mit dem Thema beschäftigt. Sie soll neben Abgeordneten und Experten ebenfalls Vertreter von lokalen Regierungen beinhalten. Städte ab 200.000 Einwohnern sollen mit verschiedenen Maßnahmen überzeugt werden, dass die Einrichtungen wichtig sind. Eine verpflichtende Regelung im Zusammenhang mit dem geplanten Gesetz gegen Kindesmisshandlung lehnte die Regierung allerdings ab.

Größere Städte mit mindestens 500.00 Einwohnern sind bereits dazu verpflichtet Kinderberatungsstellen einzurichten. Während die Orte bereits daran arbeiten, die Forderungen umzusetzen, sieht es bei den kleineren Orten weniger gut aus.

Offenen Fragen und fehlende Schulung verhindern die Zentren

Von den 54 Städten, die mehr als 200.000 Einwohner besitzen, können bis jetzt nur zwei Kinderberatungsstellen aufweisen. Lediglich Yokosuka in der Präfektur Kanagawa und Kanazawa und der Präfektur Ishikawa haben Zentren. Von den anderen Gemeinden planen bis jetzt nur Akashi in Hyogo und Nara Stellen zu eröffnen. Das kann allerdings noch bis zum Geschäftsjahr 2021 dauern.

Viele finden das zu spät und vor allem zu wenig. Letztes Jahr erreichte die Zahl der Kindesmisshandlungen bereits ein Rekordhoch. Ohne passende Einrichtungen befürchten Experten, dass die Zahlen dieses Jahr erneut steigen. Das Problem bei der Erstellung von Zentren liegt jedoch meisten nicht bei den Städten selbst.

Um entsprechende Zentren zu eröffnen, benötigt es Experten, die Schulungen durchführen und Personal. Um jedoch Fachkräfte zu fördern und so die Zentren aufzubauen benötigen die Gemeinden die Zusammenarbeit mit Präfekturregierungen. Die geplante Arbeitsgruppe soll das nun übernehmen und bei der Erstellung von geplanten Einrichtungen helfen und Fragen zu Schulungen und anderen Dingen bearbeiten. So hoffen sie die Gemeinden zu ermutigen, mehr Einrichtungen zu errichten.

Quelle: Jiji

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