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Japan auf Platz 48, Deutschland auf Platz 55

Japans Strategie gegen das Coronavirus ist laut einer Studie besser als die von Deutschland

In einer Studie des australischen Lowy Institut belegt Japan Platz 45 mit seinen Maßnahmen gegen die Pandemie. Die Studie listet 98 Länder. Deutschland landet auf Platz 55.

Die Studie listet Neuseeland auf Platz 1 und Vietnam auf Platz 2 mit ihren Strategien gegen das Virus.

USA landen auf Platz 94

Die Vereinigten Staaten, die die meisten Infizierten und Todesfälle zu verzeichnen haben, landete auf Platz 94.

Das Lowy Institute nutzte öffentlich zugängliche Daten, um 98 Länder hinsichtlich ihrer Reaktion auf das Coronavirus in den 36 Wochen nach dem 100. bestätigten Fall zu bewerten.

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China wurde in der Rangliste nicht berücksichtigt, da es an öffentlich zugänglichen Daten über Tests mangelt.

Für die Studie wurden sechs Werte berechnet: bestätigte Fälle, bestätigte Todesfälle, bestätigte Fälle pro Million Menschen, bestätigte Fälle als Anteil der Tests und Tests pro 1.000 Menschen.

Die Daten aus den sechs Kriterien wurden zu einer Punktzahl zwischen null und 100 verrechnet, wobei höhere Punktzahlen eine bessere Pandemieabwehr anzeigen.

Der Spitzenreiter Neuseeland erhielt eine durchschnittliche Punktzahl von 94,4, gefolgt von Vietnam mit 90,8. Taiwan und Thailand folgten mit 86,4 bzw. 84,2.

Japan deutlich schlechter als Südkorea

Japan belegte mit 50,1 Punkten den 45. Platz und wurde damit von Südkorea, das auf Platz 20 landete, überholt.

Großbritannien, das kürzlich den 100.000 Todesfall durch die Pandemie meldete, rangierte mit 37,5 Punkten auf Platz 66.

Generell ergab die Analyse, dass der wirtschaftliche Status wenig Einfluss auf die Reaktion eines Landes hat. Obwohl Länder mit höherem Pro-Kopf-Einkommen mehr Ressourcen zur Bekämpfung der Pandemie hatten, hatten Entwicklungsländer mehr Vorlaufzeit, um Präventivmaßnahmen zu ergreifen.

Umgekehrt fanden die Forscher heraus, dass die Bevölkerungsgröße den größten Unterschied in den Reaktionen aufzeigte, wobei kleinere Länder mit weniger als 10 Millionen Einwohnern im Jahr 2020 durchweg besser abschnitten.

„Im Allgemeinen haben Länder mit kleineren Bevölkerungen, zusammenhängenden Gesellschaften und fähigen Institutionen einen komparativen Vorteil im Umgang mit einer globalen Krise wie einer Pandemie.“, so das Lowy Institute.

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