Japans Tokai-Atomkraftwerk nimmt weitere Hürde für Wiederanlauf

Die japanische Atomaufsichtsbehörde hat einen weiteren Sicherheitstest des fast 40 Jahre alten Atomkraftwerks Tokai durchgeführt und kam so der Wiederaufnahme des Betriebes näher.

Am Donnerstag beobachteten Mitarbeiter des Überwachungsdienstes einen Erdbebenwiderstandstest in einer Forschungseinrichtung der Präfektur Hyogo, die ein Teil der Bewertung der Tokai-Anlage Nr. 2 in der Präfektur Ibaraki ist. Während des Tests wurden Schüttelplatten getestet, die im Falle eines Unfalls radioaktive Stoffe enthalten sollen.

Bei dem Test wurde die Stärke des Schüttelns der Platten über 90 Sekunden allmählich erhöht. Im Anschluss teilten Mitarbeiter des Betreibers der Anlage, Japan Atomic Power Company, mit, dass die grundlegende Funktionalität der Platten bestätigt wurde. Immerhin blieben sie, trotz einiger Schwierigkeiten weitgehend intakt. Ein anderer Mitarbeiter sagte, dass der Test ohne Probleme beendet wurde.

Außerdem fügte er hinzu, dass er denkt, dass das Bewertungsverfahren eine große Hürde genommen hat. Es wird derzeit erwartet, dass der Überwachungsbeauftragte bald einen Bewertungsentwurf erstellt. Dieser würde bedeuten, dass die Anlage nach dem Atomunfall in Fukushima 2011 strengere Vorschriften erfüllt hätte. Immerhin wird die Tokai-Anlage im November 2018 bereits 40 Jahre alt. Doch bis sie für den Neustart zugelassen wird, muss sie noch zwei weitere Screening-Tests bestehen.

Quelle: NHK

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