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Japans Treibhausgasemissionen sanken im Geschäftsjahr 2017 um 1,2%

Umweltschutz ist wichtig und gerade die Treibhausgasemissionen müssen reduziert werden. Japan legte nun Zahlen aus dem Geschäftsjahr 2017 vor.

2017 sanken die Treibhausgasemissionen in Japan um 1,2 Prozent, zum vierten Mal in Folge. Als Grund wurde angegeben, dass die Nutzung erneuerbarer Energien zunimmt, sagte das Umweltministerium am Dienstag.

2018, das im März 2018 endete, auf 1,292 Milliarden Tonnen Kohlendioxid.

Um das Pariser Klimaabkommen von 2015 zu erfüllen, strebt Japan bis 2030 eine Senkung der Treibhausgasemissionen um 26 Prozent gegenüber 2013 an.

Allerdings müsse das Land dringend gegen teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe vorgehen – ein Ersatz für ozonabbauende Fluorchlorkohlenwasserstoffe, aber mit einem starken Treibhauseffekt – da die Nutzung weiter zunehme, hieß es aus dem Ministerium.

Die Emissionen von Fluorkohlenwasserstoffen – die häufig in Klimaanlagen als Kühlmittel verwendet werden – stiegen um 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, da das Verfahren der Hersteller zur Sammlung und umweltgerechten Entsorgung von Altgeräten nach Angaben des Ministeriums nicht reibungslos verläuft.

Die Menge der erneuerbaren Energien wuchs um etwa 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr, während die Wiederaufnahme von Kernreaktoren auch dazu beitrug, die mit Stromerzeugern verbundenen Emissionen zu reduzieren, so ein Sprecher des Ministeriums.

Die Emissionen Japans stiegen nach einem schweren Erdbeben und einer Tsunami-Katastrophe im Nordosten des Landes im Jahr 2011, die die Atomkrise von Fukushima auslöste und Japan anschließend zwang, auf die thermische Stromerzeugung zurückzugreifen.

TJT

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