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Japans U-Boot-Test: Selbstverteidigungsübung statt Warnung

Der vergangene Woche durchgeführte U-Boot Test im südchinesischen Meer hatte für jede Menge Unmut auf der chinesischen Seite gesorgt. So nahm die japanische Regierung kurz darauf Stellung und betonte, dass es sich nicht um eine Warnung handele.

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Das südchinesische Meer wird von der japanischen Seite als strategisch wichtiger Bereich angesehen. Jedoch seien die durchgeführten Tests nicht als Reaktion auf chinesische Manöver anzusehen. Vielmehr ginge es darum, die Fertigkeiten der japanischen Marine in eben diesen Gewässern zu verbessern. Die japanischen Selbstverteidigungs-Seestreitkräfte (JMSDF) erklärten Montag, dass verschiedene Einheiten der Marineflotte eine Übung zur Verteidigung gegen U-Boote durchführten. Dabei handelte es sich um das U-Boot Kuroshio, den Hubschreauberträger Kaga und die zwei Zerstörer Inazuma und Suzutsuki.

Sie befanden sich dabei in Teilen des Gewässers, in denen sich mehrere Besitzansprüche verschiedener Länder mit denen von Beijing überlappen. China fordert das gesamte südchinesische Meer und hat bereits künstliche Inseln mit militärischer Infrastruktur dort angelegt. Andere asiatische Länder jedoch fordern ihrerseits Teile dieses Meeresbereichs.

Nach den Vorwürfen von chinesischer Seite erklärte der Verteidigungsminister am Dienstag, der JMSDF habe seit mehr als 15 Jahren Tests mit U-Booten im südchinesischen Meer durchgeführt. Des Weiteren habe Japan schon vor dem Starten der Kuroshio andere U-Boote zu Trainingszwecken ausgesandt. Er erwähnte außerdem, dass zwischen Tokyo und Beijing ein Kommunikationsmechanismus etabliert wurde. Dieser dient der Vermeidung versehentlicher Zusammenstöße im Meer oder in der Luft.

Quelle: Kyodo News

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