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Japans Verbot von Einwegkunststoffen in staatlichen Einrichtungen nicht umsetzbar

Im Februar hat die japanische Regierung beschlossen, die Verwendung von Einwegkunststoffen in staatlichen Einrichtungen zu verbieten. Allerdings funktioniert die Umsetzung aufgrund mangelnder Alternativen nicht.

Das Verbot trat am 1. April in Kraft, allerdings stehen weiterhin Kunststoffbeutel und in Plastik verpackte Lebensmittel zur Verfügung. Zwar wurde das Personal vielerorts geschult, allerdings fehlt es an alternativen Verpackungsmöglichkeiten.

In einem chinesischen Restaurant, dass im Gebäude Nr. 5 der Zentralregierung sitzt, in dem auch das Umweltministerium seinen Sitz hat, hatte bereits im Oktober aufgehört Plastiktüten anzubieten. Mittlerweile bringen Gäste eigene Tabletts oder Tüten mit, was allerdings oft dazu führt, dass die gekauften Lebensmittel umkippen, da man sich gerade Mittags durch eine Schlange von Menschen kämpfen muss.

Daher bieten viele Geschäfte weiterhin in Plastik verpackte Lebensmittel und Tüten zum Transport an. Eine Alternative scheint aktuell noch nicht in Sicht zu sein.

Quelle: Mainichi

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