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Japans Verteidigungsminister besichtigt die Fregatte Bayern

Japans Verteidigungsminister Nobuo Kishi hat vergangene Woche die deutsche Fregatte Bayern besucht. Die Fregatte ist das erste europäische Kriegsschiff, das seit rund 20 Jahren in einen Hafen in Japan eingelaufen ist.

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Laut dem Verteidigungsministerium sollte der Besuch des Ministers insbesondere die stabilen Beziehungen zwischen Japan und Deutschland demonstrieren. Beide Länder haben ihre Zusammenarbeit als Reaktion auf Chinas Gebietsansprüche im Indopazifik vertieft.

Japans Verteidigungsministers unterstreicht deutsch-japanische Zusammenarbeit

Die Fregatte Bayern führt seit Donnerstag gemeinsam mit den Selbstverteidigungskräften Japans Übrigen im Pazifik durch. Nach ihrem Besuch in Japan ist es geplant, auch Südkorea anzulaufen und durch das Südchinesische Meer zu fahren, wo China aktuell militärische Außenposten errichtet.

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Im September letzten Jahres veröffentlichte die deutsche Regierung eine umfassende Indo-Pazifik-Strategie und signalisierte damit die Abkehr von einer auf China ausgerichteten Asienpolitik des Landes. Grund dafür sind insbesondere die Verletzung der Menschenrechte seitens Chinas.

Bevor Verteidigungsminister Kishi die Fregatte besuchte, führte er Gespräche mit General Eberhard Zorn, dem Generalinspekteur der Bundeswehr.

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Kishi unterstrich dabei die Bedeutung der japanisch-deutschen Zusammenarbeit: „Im Ostchinesischen Meer und im Südchinesischen Meer sehen wir einseitige Versuche, den Status quo mit Gewalt zu verändern. Diese Probleme sind nicht nur auf Asien begrenzt, sondern betreffen auch den Rest der Welt, einschließlich Europa.“

Bayern wird mehrere Länder anlaufen

Während ihrer siebenmonatigen Reise wird die Bayern auch Länder wie Vietnam und Singapur besuchen. Deutschland plant, die Beziehungen zu Japan und anderen Partnern durch die Aufrechterhaltung der Freiheit der Schifffahrt in internationalen Gewässern zu stärken.

Obwohl die deutsche Regierung auch in China angefragt hatte, ob Bayern in Shanghai anlegen darf, lehnte Peking die Anfrage ab.

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