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Japans Verteidigungsministerium plant elektronische Kriegseinheit in Kumamoto

Neue Technik sollen der Einheit bei ihren Aufgaben helfen

Trotz der friedlichen Situation rund um Japan will das Land seine Verteidigung deutlich aufrüsten. Neben neuen Abwehrraketen ist nun eine neue elektronische Kriegseinheit geplant, die in der Präfektur Kumamoto sitzen soll.

Das Verteidigungsministerium gab den Plan zu der neuen Einheit kürzlich bekannt. Sie soll von der Kengun Station der Westarmee der Bodenselbstverteidigungstruppen aus arbeiten. In erster Linie soll sie so besser die vorgelagerten Inseln in der Verteidigung stärken. 80 Personen sollen Teil der Einheit sein, die auf die Störung von Radar- und Raketenführungssignalen spezialisiert ist. Zusätzlich soll sie dabei die eigene Kommunikation schützen. Dazu will das Ministerium ausländische elektronische Luftabwehrtechniken benutzen. Unter anderem soll Ausrüstung aus Israel im Gespräch sein.

Raketen für die Inseln

Der Stützpunkt erhielt dabei schon diesen März Zuwachs. Die Einheit für Cybersicherheit befindet sich aktuell mit 40 Personen auf der Basis und ist die erste ihrer Art beim japanischen Militär. Sie sind für die Verteidigung von Sasebo in Nagasaki und die Kommunikation von Kumamoto zuständig.

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Das reicht dem japanischen Verteidigungsministerium allerdings noch lange nicht für die Verteidigung der Region aus. Zusätzlich ist für die Nansei Inselketten ein Projekt in Arbeit. Sogenannte Typ 12 Bodenschiffsabwehrakten und Bodenluftabwehrakten sollen eine Invasion auf den abgelegenen Inseln ab März 2020 verhindern. Unter anderem erhält die Miyakojima Insel derartige Einheiten. Die Amami Oshima Insel und die Ishigaki Insel besitzen bereits Raketen.

China ist die Bedrohung

All die Maßnahmen begründet die japanische Regierung mit der Aufrüstung von China. Von dem Ministerium heißt es, dass China die Reichweite seiner Marschflugkörper und seine Fähigkeiten bei Cyberangriffen erweitert hat. Ebenfalls sind Angriffe durch elektromagnetische Wellen möglich. Aus diesem Grund wollen sich die japanischen Selbstverteidigungskräfte auf die Verteidigung ihrer Kommunikationssysteme und die Reaktion auf Angriffe außerhalb der bedrohten Zonen konzentrieren.

Wie ernst Japan es mit seiner Verteidigung meint, ist in den neuen Haushaltsanträgen für 2020 zu sehen. Da taucht die elektronische Kriegführung direkt auf und insgesamt soll es mehr als 44 Milliarden Euro fürs Militär geben.

JP

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