Anzeige
HomeNachrichten aus JapanJapans Vize-Bildungsminister tritt nach Bestechungsskandal zurück

Japans Vize-Bildungsminister tritt nach Bestechungsskandal zurück

Nachdem der japanische Vize-Bildungsminister Kazuo Todani und zwei Büroleiter in einen Bestechungsskandal verwickelt sein sollen, ist Todani nun von seinem Amt zurückgetreten.

Anzeige

Am Freitag hat das Ministerium die Zwischenergebnisse einer Untersuchung über mögliche Verstöße gegen den Verhaltenskodex für nationale Beamte veröffentlicht und entsprechende Sanktionen angekündigt. Das Ministerium hatte im vergangenen Monat ein von Anwälten geleitetes Ermittlungsteam eingesetzt, nachdem zwei hochrangige Beamte im Juli wegen des Verdachts der Bestechung verhaftet wurden.

Laut diesen Ergebnissen sollen der ehemalige Vize-Bildungsminister und die zwei Büroleiter von ehemaligen Führungskräften mit Mahlzeiten versorgt worden sein. Das Ministerium hat deshalb nun eine 10-prozentige Gehaltskürzung für Todani für die kommenden 3 Monate verhängt. Auch die Büroleiter wurden mit ähnlichen Kürzungen für einen und zwei Monate bestraft. Todani und einer der beiden Büroleiter haben allerdings am Freitag bekanntgegeben, dass sie zurücktreten, um die Verantwortung für den Skandal zu übernehmen.

Doch auch nach den Rücktritten hat das Ministerium angekündigt, dass man die Untersuchung weiter fortsetzen wird. So will es prüfen, ob es zu weiteren Verstößen gekommen ist. Bereits im vergangenen Jahr trat der ehemalige stellvertretende Minister Kihei Maekawa zurück. Sein Ministerium hatte sich für die Sicherung von Arbeitsplätzen für in den Ruhestand gehende leitende Beamte eingesetzt. Doch dies verstößt gegen das nationale Beamtenrecht.

Quelle: NHK

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige