Stats

Anzeige
Home News Japans Wetterbehörde muss Werbung nach nur einem Tag von der Webseite entfernen

Filtersystem funktionierte nicht richtig und unangemessenen Werbung erschien

Japans Wetterbehörde muss Werbung nach nur einem Tag von der Webseite entfernen

Zurzeit sind sämtliche japanische Ministrieren mit ihren Behörden angehalten, etwas sparsamer zu sein. Aus diesem Grund hat die Wetterbehörde am Dienstag damit angefangen, Werbung auf der offiziellen Webseite zu schalten. Das sorgte nicht nur für heftige Kritik, sondern auch für den ersten Patzer. Nun sind die Werbeanzeigen nach nur einem Tag wieder verschwunden.

Bereits am Mittwoch war sämtliche Werbung auf der japanischen Seite der Japan Meteorological Agency (JMA) wieder verschwunden. Nach Angaben der Behörde ist genau das passiert, was viele befürchtet hatten. Es waren Werbeanzeigen zu sehen, die in ihren Augen unangemessen waren und nicht dem Standard der Behörde entsprachen.

100 unangemessene Anzeigen in weniger als 24 Stunden

Um 14 Uhr wurde am Dienstag die Werbung gestartet und schon nach einigen Minuten gab es die ersten Anzeigen, die teilweise als betrügerisch und täuschend galten. Bis Mittwochmorgen neun Uhr wurden von JMA um die 100 Werbeanzeigen identifiziert, die unangemessen waren. Einige davon sollen so extrem gewesen sein, dass sie für Gesetzesverstöße warben oder zur Störung des öffentlichen Friedens aufriefen. Aufgrund der massiven Probleme wurde die Werbung 30 Minuten später wieder gestoppt.

Lesen Sie auch:
Taifune werden in Japan ab sofort früher angezeigt

Die Details zu den Problemen sollen nun genauer untersucht werden und mögliche Maßnahmen ergriffen werden. JMA geht davon aus, dass der Filter für unangemessene Inhalte nicht richtig funktioniert hat und es deswegen zu den Schwierigkeiten kam. Wann die Anzeigen wiederzusehen sind, gab die Behörde nicht an.

Die Wetterbehörde wollte die Werbung dazu nutzen, um die Kosten zum Erhalt der Webseite zu senken. Sie hatten dazu vorab versprochen, dass sie auf die Art der Werbung achten, da sie auch auf ernsten Seiten wie Katastrophenkarten und Notfallwarnungen zu sehen waren.

Wetterbehörde ist vom Problem überrascht

Da es sich jedoch um Echtzeitwerbung handelte, ist es eine schwierige Angelegenheit, die Anzeigen zu kontrollieren. Bei dieser Form der Werbung sehen nutzen Anzeigen, die auf ihren eigenen Such- und Seitenverlauf basiert. Trotzdem hatte niemand daran gedacht, dass es so eskaliert.

Yasuo Sekita, Leiter der Behörde, gab bei einer Pressekonferenz an, dass sie nicht damit gerechnet hatten, dass sie so viele problematische Anzeigen in nur 24 Stunden finden. Er will aus dem Grund in der Zukunft eine genaue Richtlinie festlegen, um eine Wiederholung von solchen Problemen zu verhindern.

MS

Anzeige
Anzeige

Das könnte sie auch interessieren