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Probleme mit Genehmigungen in Shizuoka

JR Central gibt den Start der Magnetschwebebahn 2027 auf

JR Central (Central Japan Railway Co.) hat den Start der Magnetschwebebahn im Jahr 2027 aufgegeben.

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Grund ist der Widerstand in Shizuoka, wo viele Menschen Umweltprobleme sehen, durch den Bau von Tunneln.

Keine Genehmigung für den Beginn des Streckenbaus der Magnetschwebebahn

Die Präfekturverwaltung von Shizuoka teilte JR Central am Freitag mit, dass die Wiederaufnahme der Arbeiten für die Magnetschwebebahn nicht genehmigt wird.

JR Cental Präsident Shin Kaneko traf Shizuokas Gouverneur Heita Kawakatsu am 26. Juni zu Gesprächen um das Problem zu erörtern und eine Genehmigung zu bekommen.

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Der aktuelle Plan sag vor, dass das Unternehmen damit beginnt, in Shizuoka einen Tunnel vorzubereiten, der durch die japanischen Südalpen verlaufen sollte.

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JR Central hatte der Präfekturregierung zuvor mitgeteilt, dass der Bau bis Juni beginnen müsse, um das Ziel für 2027 zu erreichen.

Landwirte befürchten zu großen Eingriff in die Natur

Landwirte befürchteten jedoch, dass durch den Bau Wasser aus dem Fluss Oi in den Tunnel fließt und so den Tee- und Orangenplantagen das Wasser knapp wird.

Die Präfekturregierung von Shizuoka sagte am Freitag, sie diskutiere mit einem Präfekturgremium und einem Expertenrat des Verkehrsministeriums, welche Art von Umweltmaßnahmen zu fordern seien und sei daher derzeit nicht in der Lage, eine Vereinbarung zu unterzeichnen.

Die Magnetschwebebahn soll eine Höchstgeschwindigkeit von 500 km/h haben und die Reisezeit zwischen Nagoya und Tokyo auf 40 Minuten reduzieren.

TJT

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