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Auch JR Central führt Kontrollen ein

JR East führt Gepäckkontrollen während der Olympischen Spiele ein

East Japan Railway (JR East) kündigte am Dienstag an, dass das Unternehmen Gepäckkontrollen während der Olympischen Spiele in Tokyo an jedem größeren Bahnhof durchführen wollen würde.

Neben JR East kündigte auch Cental Japan Railway an, an den Bahnhöfen der Shinkansen in Tokyo Kontrollen durchführen zu wollen.

Keine Gepäckkontrolle führt zum Verweis vom Bahnhof

Während der 17-tägigen Olympischen Spiele, die am 23. Juli beginnen sollen, plant JR East, die Gepäckstücke mit dem Einverständnis der Passagiere zu kontrollieren, nachdem sie zuvor mit Spürhunden und Sicherheitskameras nach verdächtigen Personen gesucht haben.

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Sollte ein Fahrgast die Gepäckkontrolle nicht zulassen, kann er vom Unternehmen des Bahnhofs verwiesen werden. Laut JR East sollten die Kontrollen mit dem Ende der Paralympics am 5. September nicht weitergeführt werden.

Sicherheitskontrollen dieser Art sind nun erst möglich geworden, nachdem eine neue Verordnungsänderung des Transportministeriums letzte Woche in Kraft getreten war.

Mehr Befugnisse für Bahnbetreiber

Das Gesetz für den Bahnbetrieb in Japan erhält keine Bestimmungen für das Personal, das Gepäck von Reisenden zu untersuchen.

Durch Überarbeitung der Ministerialverordnung erhalten Bahnbetreiber die Befugnis, Kontrollen durchzuführen und jeden, der sich weigert, aus einem Zug oder dem Bahnhof zu verweisen.

Geplant sind auch Körperscanner an den Eingangstoren und zusätzliches Sicherheitspersonal, das verdächtige Personen aus der Warteschlange zieht.

Außerdem sollen Spürhunde auf den Bahnhöfen eingesetzt werden.

Die Entwicklung dieser Pläne an sich ist auf einen Anschlag im Juni 2018 zurückzuführen, bei dem ein Mann in einem Shinkansen drei Passagiere erstach.

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