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Junge gibt sich in Dating-App als Mädchen aus und verprügelt seine Opfer

Der Junge klingt wie ein Schulmädchen

Die Polizei der Präfektur Osaka hat sechs Jungen einer Junior High School wegen Körperverletzung und Diebstahl verhaftet. Alle sollen im Zusammenhang mit einem Angriff stehen, der in einem Park im Ikuno-Bezirk in Osaka am sechsten Oktober vor Tagesanbruch stattfand.

Angeblich als Streich erstellten die Jungen ein Profil auf einer Online-Dating-App und gaben sich als Schülerin einer High School aus. Die App ermöglicht es den Usern auch, per Sprach-Chat miteinander zu kommunizieren.

Junge vor dem Stimmbruch gibt sich als Schülerin aus

Die Bande ließ ihr jüngstes Mitglied, das in die zweite Klasse der Mittelstufe geht, also um die 12 bis 13 Jahre alt ist, die Rolle eines jungen Mädchens übernehmen. Der Schüler, der sich noch nicht in der Pubertät und somit im Stimmbruch befindet, ahmte für die Gespräche den Ton eines jungen Mädchens nach.

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Durch die App gelang es der Gruppe, einen 20-jährigen Studenten anzusprechen. Sie lockten ihn mit dem Versprechen auf Sex gegen Geld in den Park. Als der junge Mann dort ankam, wurde er von der Schüler-Gruppe bereits erwartet, darunter auch das angebliche Mädchen. Die sechs Täter traten und schlugen auf den Mann ein. Dabei brachen sie dem Opfer die Nase und stahlen 900 Yen (7,50 Euro), die er bei sich trug.

Gruppe attackiert zufälliges Opfer

Es ist bisher nicht klar, ob der Mann den Vorfall selbst meldete, oder ob jemand anderes die Anzeige stellte. Bereits am neunten Oktober lagen die Schüler allerdings anscheinend schon wieder auf der Lauer, um sich über die Dating-App ein neues Ziel zu suchen. Der Mann tauchte aber nicht zum verabredeten Treffen auf. Anscheinend aus einer Laune heraus, griffen die Jungen daraufhin einen 55-jährigen Mann an, der zu diesem Zeitpunkt zufällig auch im Park war.

Die anschließende Untersuchung des Vorfalls führte dazu, dass die Polizei einen der jungen Betrüger aufspüren konnte. Auf der Flucht verschüttete Bohnen führten die Beamten anscheinend auf die Spur des einen Täters. Bei der Befragung zum Vorgang am sechsten Oktober erklärte der Schüler, dass es Spaß gemacht habe, den Mann zu täuschen und anschließend zu schlagen.

JT

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