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HomeNachrichten aus JapanKälteeinbruch und mehr Regen machen dem vom Taifun heimgesuchten Japan zu schaffen

Starker Regen am Wochenende erwartet

Kälteeinbruch und mehr Regen machen dem vom Taifun heimgesuchten Japan zu schaffen

Am Mittwoch ist es spürbar kälter in Japan geworden, was den Menschen in Japan nach dem Taifun Hagibis zu schaffen macht. Auch dass es wieder angefangen hat zu regnen, ist eine zusätzliche Belastung.

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Die Rettungskräfte suchen weiter nach Vermissten, doch angesichts des Kälteeinbruchs und der neuen Regenfälle, ist die Befürchtung aufgekommen, dass die Gefahr für diese Menschen zugenommen hat.

Kälte zerrt an den Kräften der Menschen

Außerdem hat die Erschöpfung der Menschen, die damit beschäftigt sind, die Auswirkungen des Taifuns in ihren Häusern zu beseitigen, deutlich zugenommen. Denn die Kälte zerrt zusätzlich an den Kräften.

Laut der japanischen Regierung befinden sich noch rund 4.400 Evakuierte in 188 Notunterkünften.

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„Wenn ich an mein Zuhause denke, weine ich“, so eine 80-jährige Frau, die in einem Evakuierungszentrum in Nagano untergebracht ist. „Ich möchte schnell zu meinem Leben zurück.“

Starke Regenfälle am Freitag erwartet

Die japanische Wetteragentur warnte bereits davor, dass im Osten und Nordosten von Japan am Wochenende starker Regen aufkommen wird.

Laut der Nachrichtenagentur Kyodo forderte der Taifun Hagibis mindestens 74 Todesopfer und dutzende Menschen werden noch vermisst.

Vor dem Haushaltsausschuss des Repräsentantenhauses wiederholte Abe einen Regierungsplan, um die betroffenen Regionen zu kontrollieren und festzustellen, ob sie als von einer schweren Katastrophe betroffen eingestuft werden könnten. Diese Einstufung wurde für die Regionen bedeuten, dass sie  Subventionen für Wiederaufbauanstrengungen bekommen würden.

„Wir werden alles daran setzen, dass die Opfer der Katastrophe so schnell wie möglich sorgenfrei in ihr Leben zurückkehren können“, so Abe.

Naturkatastrophen in Japan häufen sich

Japan wurde in den letzten Jahren von einer Reihe Naturkatastrophen heimgesucht. Erst im September fegte der Taifun Faxai durch das Land und verwüstete besonders die Präfektur Chiba. Im vergangenen Jahr starben durch starke Regenfälle in Westjapan mehr als 200 Menschen.

Der Nordosten Japans hat immer noch mit den Auswirkungen des Erdbebens und des Tsunamis von 2011 zu kämpfen. Die Region wurde von dem Taifun Hagibis besonders schwer getroffen. Alleine in Fukushima kamen 26 Menschen zu Tode.

Das Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus plant die Einsetzung einer Expertengruppe zur Untersuchung von Schäden an sieben staatlich kontrollierten Flüssen, die benachbarte Gebiete überfluteten.

Das Gremium plant, in wenigen Monaten Schlussfolgerungen darüber zu ziehen, warum die Deiche zusammengebrochen sind und wie sie wiederhergestellt werden können, um sicherzustellen, dass sich die Katastrophe nicht wiederholt.

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