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Flughafen hat kaum Touristen

Kansai Flughafen verzeichnet 2020 Rekordtief an Passagieren

Aufgrund der Einreisebeschränkungen reisen nach Japan weiterhin nur wenig Menschen. Das wirkt sich deutlich auf die Passagierzahlen an Flughäfen aus. Der Kansai Flughafen in der Präfektur Osaka meldete nun ein Rekordtief an Fluggästen.

Der internationale Flughafen meldete am 25. Januar, dass sie im Jahr 2020 nur 6,55 Millionen Passagiere hatten. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Rückgang um 79 Prozent. Laut dem Betreiber liegen die Zahlen dabei sogar unter dem Itami Flughafen, der nur für Inlandsflüge zuständig ist und ebenfalls von Kansai Airports betrieben wird.

Kansai Airports verzeichnet bei allen Flughäfen Verluste

2019 hatte der Kansai Flughafen dank eines Aufschwungs an Billigflügen noch eine Rekordzahl von 31,91 Millionen internationalen Passagieren verzeichnet. Im Januar 2020 wurden noch 1.409 internationale Hin- und Rückflüge pro Woche angeboten. Im Dezember desselben Jahres waren es nur noch 50 pro Woche.

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Insgesamt sank die Zahl der internationalen Fluggäste in Kansai um 86 Prozent auf nur 3,5 Millionen Personen. Die inländischen Passagiere sanken um 56 Prozent und lagen bei 3,05 Millionen Personen. Der Itami Flughafen hatte einen Rückgang von 54 Prozent, kam jedoch weiterhin auf 7,67 Millionen Personen.

Wenn der Kobe Flughafen, der ebenfalls von Kansai Airports betrieben wird, hinzu kommt, dann verzeichnete der Betreiber insgesamt 15,85 Millionen Passagiere, was ein Rückgang von 69 Prozent ist.

Fluggesellschaften müssen sich anpassen

Ursache für den Einbruch der Zahlen ist die Pandemie, die zu zahlreichen stornierten internationalen Flügen führte. Bei den einheimischen Flügen gab es hingegen einen Rückgang, weil viele nicht zur Ferienzeit verreisten und auch Geschäftsreisen reduziert wurden, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Ein Ende der sinkenden Zahlen ist noch nicht in Sicht. Fluggesellschaften am Kansai Flughafen gehen davon aus, dass sich die Lage für sie in naher Zukunft jedenfalls nicht verbessern wird. Sie mussten deswegen bereits ihren Betrieb deutlich reduzieren.

Unter anderen setzt Peach Aviation Ltd. seit Februar nur noch 48 Prozent seiner Inlandsflüge ein. Jetstar Japan Co. will hingegen bis Ende März seine Routen nach Fukuoka, Kochi und Kumamoto streichen. Für Kansai Airport wird die finanzielle Lage vermutlich auch angespannt bleiben, da sie als privater Anbieter besonderes auf Einnahmen durch Geschäfte im Flughafen setzten, die nun ausbleiben. Auch anderen privaten Flughäfen geht es so, wobei aber auch die staatlichen genauso unter der Pandemie leiden.

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