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Katzen im Büro: Eine japanische Firma setzt auf Samtpfötchen zur Stressreduktion

Sie twittern, schnurren und machen den anstrengenden Büroalltag erträglicher. Das japanische IT-Unternehmen Ferray ist ein wahres Katzenparadies.

Japaner arbeiten hart, viel zu lange, haben kaum Freizeit und stellen oftmals den Beruf über das eigene Wohl. Manche arbeiten sich buchstäblich zu Tode. Da verwundert es kaum, dass Japan das einzige Land ist, in dem es ein eigenes Wort für den Tod durch Überarbeitung gibt – Karoshi. Opfer dieses sozialen Phänomens haben sich an den Rand ihrer seelischen und körperlichen Grenzen gearbeitet und sterben meist an Herzinfarkten, Schlaganfällen oder infolge von chronischer Erschöpfung.

Politik und Wirtschaft suchen schon seit Jahren nach Lösungen für einen Wandel in der strikten, japanischen Arbeitskultur, aber Initiativen wie z.B. der sogenannte „Premium Friday“ – jeden letzten Freitag im Monat dürfen Arbeitnehmer schon um 15 Uhr nach Hause gehen – haben wenig bewirkt. Ausgerechnet ein kleines Unternehmen hat nun eine Lösung gefunden, wie es die Belastung und den Stress am Arbeitsplatz effektiv vermindern kann.

Katzen im Büro - In der japanischen Firma Ferray regieren Fellnasen den Arbeitsalltag
Tragen Katzen im Büro zue Stressreduktion bei? | Ferray © V and Ume

Katzen im Büro: Stressreduktion und jede Menge Spaß

In der japanischen IT-Firma Ferray leben insgesamt 9 knuddelige Katzen, die den Angestellten den Büroalltag erträglicher machen sollen. Ob das tatsächlich den Stress auf der Arbeit reduziert? Laut den Angestellten ist dies gewiss: die felligen Mitarbeiter haben einen positiven Effekt auf die Büroatmosphäre, fördern die Zufriedenheit und tragen zur Stressreduktion bei. Und nicht nur die Angestellten von Ferray können nicht genug von den Samtpfötchen bekommen: die Katzen haben sogar einen eigenen Twitteraccount mit über 10,000 Fans.

Katzen in Japan: in der japanischen IT-Firma Ferray regieren Katzen den Büroalltag
Bei Ferray haben die Katzen sogar ihre eigenen Twitter-Accounts | Ferray © V and Ume

Bring your Pet to Work Day

Und als wäre das nicht genug: Ferray hat dazu sogar noch ein ungewöhnliches Projekt ins Leben gerufen. Am sogenannten Bring your Pet to Work Day (zu dt. Bring-dein-Haustier-ins-Büro-Tag) dürfen die Mitarbeiter ihre eigenen Haustiere mit ins Büro nehmen. Wer kein eigenes Haustier besitzt, der bekommt von der Firma einen monatlichen „Katzen-Bonus“ ausgezahlt. Mit diesem bekommen die tierlieben Angestellten sogar eine kleine Extraprämie ausgezahlt, wenn sie eine Katze aus dem Tierheim aufnehmen.

Katzen im Büro: in der japanischen IT-Firma Ferray regieren Fellnasen den Büroalltag
Grenzenlose Katzenliebe: bei Ferray dürfen die Fellnasen sogar in der Mittagspause auf dem Tisch sitzen

Wer jetzt denkt, dass die Firma Ferray der optimale Arbeitgeber ist: das wichtigste Kriterium für eine Anstellung ist natürlich – und wen wundert das jetzt noch? Man muss in erster Linie ein leidenschaftlicher Tierfreund sein und nicht gleich die Fassung verlieren, wenn die Katzen sich mal auf der Tastatur räkeln, Kabel durchbeißen oder lauthals Leckerlis verlangen.

Katzen im Büro: Japanisches Unternehmen Ferray setzt auf Fellnasen zur Stressreduktion
Für die Mitarbeiter von Ferray ist klar: die Fellnasen sorgen für Spaß und Abwechslung bei der Arbeit | Ferray © V and Ume

Grenzenlose Katzenliebe

So absurd es auch klingen mag: Ferray ist nicht die einzige katzenverrückte Firma in Japan. Auch das Unternehmen Mars Japan Limited ermuntert seine Mitarbeiter dazu, Haustiere mit ins Büro zu bringen. Einige andere Firmen geben ihren Mitarbeitern frei, wenn die geliebten Vierbeiner das Zeitliche segnen, kommen für die Bestattung auf und zahlen Beileidsprämien aus, um die Trauer über den Verlust des Haustiers zumindest ein kleines bisschen zu lindern.

Quelle: Japan Today

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