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Touristen bleiben aus

Kawaii Monster Café in Harajuku schließt wegen Coronavirus

In der Pandemie mussten unzählige Lokale schließen. Nun auch das berühmte Kawaii Monster Café, denn das Geschäft litt stark unter dem Ausbleiben der Touristen. Das jüngste Opfer der Coronavirus-Pandemie war ein besonderes Dinner-Theater mit bunten Gerichten und Darstellern in wilden und auffallenden Outfits.

Das ausgefallene Café war ein Hit und zog ausländische Stars, wie Reality-Star Kim Kardashian, Sängerin Dua Lipa und Jenny von der K-Pop-Gruppe Blackpink an. Nun ist es seit dem 31. Januar für immer geschlossen.

Leiter des Kawaii Monster Café meldet sich zu Wort

Anders als einige der Tokyoter Institutionen, die im vergangenen Jahr geschlossen wurden, war das Café ein Neuling in der Stadt, da es erst seit 2015 existierte. Orte wie zum Beispiel der 94 Jahre alte Vergnügungspark Toshimaen, der bald ein Harry-Potter-Themenpark sein wird, in den Herzen der Menschen unersetzlich.

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Anders als solche beständigen Orte hat Harajuku den weltbekannten Ruf, ein pulsierendes, dynamisches und sich ständig veränderndes Viertel zu sein.

Bild: fb.com/kawaiimonstercafe
Bild: fb.com/kawaiimonstercafe

Es war schon immer ein Ort für alles, was neu, trendy und aufregend ist. Der Produzent und künstlerische Leiter des Kawaii Monster Café, Sebastian Masuda, wiederholte dieses Gefühl in einer von Reuters veröffentlichten Erklärung.

„In Harajuku werden die jüngeren Generationen, unabhängig von Alter und Epoche, immer neue Kulturen schaffen“, so Masuda, der optimistisch ist, dass es in der Zukunft noch mehr interessante Dinge, wie das Kawaii Monster Café geben wird.

Weitere innovative Projekte

Es ist wahr: In den letzten Jahren wurden im Viertel gegrillte Käsesandwiches in Regenbogenfarben, niedliche Türme aus Zuckerwatte und sogar eine Fließband-Dessertbar eingeführt, die alle den Ruf von Harajuku untermauern, mit den modernen Trends Schritt zu halten.

Bild: fb.com/kawaiimonstercafe
Bild: fb.com/kawaiimonstercafe

Was die einzigartige Ästhetik des Kawaii Monster Cafés angeht, hat der Vater der Kawaii-Kultur Masuda wahrscheinlich einige innovative Projekte für die Zukunft geplant. Neben dem Café hat der Künstler in der Vergangenheit unter anderem ein Kawaii-Hotelzimmer und Installationen von Klavieren entworfen, die bis auf den letzten Zentimeter mit niedlichem Schnickschnack bedeckt sind.

Der Abschied von den Monstern ist bittersüß, aber es wird in Harajuku immer mehr Platz für das Schräge und Wunderbare geben. Außerdem zeigt die Nachfrage nach Masudas künstlerischem Ausdruck, dass sich der typische Kawaii-Geist, für den Harajuku bekannt ist, auch über die Grenzen des Viertels hinaus ausbreitet. Man darf gespannt sein, was da noch alles kommt.

Bild: fb.com/kawaiimonstercafe
Bild: fb.com/kawaiimonstercafe

Fans mussten sich vor Kurzem auch von dem, bei Touristen sehr beliebten Crepe Angels Heart Café verabschieden. Das Café war seit über 44 Jahren der Hit in der berühmten Takeshita Dori und war bei Touristen sehr beliebt. Allerdings schloss es nicht Aufgrund des Coronavirus, sondern aufgrund des auslaufenden Mietvertrags.

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