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Alkohol allerdings erlaubt

Keine kostenlosen Kondome im Olympischen Dorf

Im Olympischen Dorf in Tokyo wird Alkohol erlaubt sein, allerdings gibt es keine kostenlosen Kondome, wie es bisher bei anderen Spielen üblich war. Die Verhütungsmittel werden erst bei der Abreise verteilt werden.

Laut des Organisationskomitees wird es den Athleten allerdings erlaubt sein, alkoholische Getränke mitzubringen und diese in ihren Zimmern zu trinken. Ansonsten gilt ein Alkoholverbot.

Bruch mit olympischer Tradition

Kondome werden seit den Olympischen Spielen 1988 in Seoul an die Teilnehmer verteilt, um das allgemeine Bewusstsein für HIV zu sensibilisieren.

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Die späte Verteilung der Verhütungsmittel nach der Abreise soll die Ausbreitung des Coronavirus verhindern, so das Organisationskomitee.

Am Sonntag wurde das Olympische Dorf, in dem rund 18.000 Sportler und Funktionäre in 21 Gebäuden auf 44 Hektar leben werden, vorgestellt.

Das Dorf wurde in 6 Kilometern Entfernung zum Hauptstadion errichtet. Dabei wurde viel Wert auf die Erreichbarkeit und Barrierefreiheit gelegt.

Tägliche Corona-Tests im Olympischen Dorf

Im Dorf sollen täglich Corona-Tests durchgeführt werden und es gelte eine generelle Maskenpflicht. Auch die Anzahl der Sitzplätze im Hauptspeisesaal wurde reduziert und überall sind Acrylscheiben installiert worden.

Eine der Haupteinrichtungen des Dorfes, das Village Plaza, wird als soziales Zentrum für die Sportler fungieren. Das Zentrum wurde mit einem Café, einem Blumenladen, einer Bank, einem Fotostudio, einem Geschäft mit offiziellen olympischen Waren, einer Post sowie einer Reinigung ausgestattet.

Die Village Plaza
Die Village Plaza Bild: Kyodo

In den Wohneinheiten mit 14 bis 18 Stockwerken werden während der Olympischen Spiele 18.000 Betten für Sportler und Personal bereitstehen. Für die Paralympics stehen 8.000 Betten bereit. Die Betten befinden sich in insgesamt 3.800 Eigentumswohnungen, die bis zu acht Personen beherbergen können. Es werden bis zu zwei Betten pro Zimmer bereitstehen.

Die Bettgestelle sind aus robustem Recyclingkarton gefertigt, eine der Bemühungen der Organisatoren, umweltfreundliche und nachhaltige Spiele zu veranstalten.

Die Wohngebäude des Dorfes sollen nach den Spielen saniert und zu Wohnungen umgebaut werden. Durch die Pandemie gab es dabei allerdings bereits einige Probleme.

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