• Japan News
  • Kazé Anime Nights
Anzeige
Home News KEPCO beförderte hohe Angestellte im Geschenkeskandal

KEPCO beförderte hohe Angestellte im Geschenkeskandal

Anonyme Briefe baten noch vor dem Skandal, die Beförderung nicht zuzulassen

Kansai Electric Power Co. schlägt sich nach wie vor mit einem Skandal herum. Mehrere leitende Angestellte erhielten teure Geschenke von einem hohen Stadtbeamten. Die Menschen sind von den bisherigen Reaktionen empört und der Tatsache, dass niemand zurücktreten will. Nun kommt es jedoch noch schlimmer, denn betroffene Führungskräfte erhielten tatsächlich eine Beförderung in höhere Positionen.

Am Freitag bestätigte KEPCO die fragwürdigen Beförderungen. Am 25. April gab das Unternehmen die Beförderung von Ikuo Morinaka, Satoshi Suzuki und Shigeki Otsuka zu Manager der Geschäftsführer bekannt. Alle erhielten mehrere Tausend Euro in Form von Geschenken.

Warnungen werden nicht beachtet

Präsident Shigeki Iwane selbst erhielt bereits im März Briefe, die ihm von den Geschenken an die Mitarbeiter erzählten und dass sie nicht dafür belohnt werden sollen. Es wurde vorgeworfen, dass die Profite aus den Aufträgen für die Baufirma für den Bau des Kernkraftwerks direkt wieder an die Führungskräfte von KEPCO liefen, wie etwa Yagi.

Mehr zum Thema:
KEPCO gibt Geldgeschenke in Höhe von 320 Millionen Yen zu

Im April und Juni gab es weitere Schreiben an Iwane. Trotz der Warnungen und Forderungen ignorierte er sie und machte die Beförderungen bei der Hauptversammlung am 21. Juni offiziell. Ein Beamter erklärte, dass sie die internen Untersuchungen und Strafen gegen die Betroffenen bereits abschlossen, bevor sie die Briefe erhielten. Aus dem Grund entschieden sie sich dagegen, die Beförderung zu streichen.

Der Skandal um die Geschenke von dem ehemaligen stellvertretenden Bürgermeister Eiji Moriyama aus Takahama an die Mitarbeiter wurde erst diesen September öffentlich. Insgesamt sind 20 Personen darin verwickelt, darunter Vorsitzende und es floss ein Wert von um die 2.655.873 Euro.

Shinzo Abe schaltet sich ein

Da es viele Proteste gab, gaben nun doch noch der Vorsitzende Makoto Yagi, die drei beförderten Mitarbeiter und ein weiterer leitender Angestellter ihren Rücktritt bekannt. Iwane will zurücktreten, wenn ein externes Panel die Ergebnisse der Untersuchung des Skandals bekannt gibt, was vermutlich im Dezember ist.

Mittlerweile ist der Skandal sogar bei Premierminister Shinzo Abe angekommen. Er sagte am Donnerstag, dass es entscheidend sei, die ganze Geschichte durch eine dritte Partei aufzuklären. Die liberale demokratisch Partei ist hingegen gegen eine Befragung von Yagi und sechs weiteren Führungskräften.

Andere Parteien drängten zu dem Schritt, um aufzudecken, ob sie möglicherweise von den Steuern und öffentlichen Programmen profitierten. Das Vertrauen bei der Bevölkerung zu den Energiekonzern ist allgemeinen stark geschädigt. Dazu wächst das Misstrauen zur Sicherheit der Krankraftwerke. Bald sollen nämlich die zwei Reaktoren von Takahama wieder starten und aktuell laufen dafür die Sicherheitsarbeiten unter den staatlichen Regulierungen. Eine Bürgerorganisation ist gegen den Neustart aufgrund der Bedenken und fordert eine komplette Stilllegung. Die Stadt selbst profitierte in den letzten Jahren von dem Bau der Anlage.

Kyodo

Anzeige
Anzeige

Rolling Sushi - der Japan-Podcast

Rolling Sushi - Japan für die Ohren

Japan erleben

Korea erleben

Cookie-Einstellung

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und Werbung einblenden zu können,verwenden wir Cookies. Datenschutz | Impressum

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz.

Zurück